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Gut besuchte Rettermeile am Sonntag in Witzenhausen auf der Kesperkirmes

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Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte präsentierten ihre Arbeit auf der Walburger Straße: Jana Schmidt (links) und Nina Schmidt auf dem Rettungsboot der DLRG.
Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte präsentierten ihre Arbeit auf der Walburger Straße: Jana Schmidt (links) und Nina Schmidt auf dem Rettungsboot der DLRG. © Hendric Woltmann

Über eine Auffrischung beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), wie man richtig reanimiert, waren viele Erwachsene am Sonntag laut Leon Ohlmeier dankbar: „Viele hatten einige Wissenslücken und erklärten, dass ihr letzter Hilfekurs zum Führerschein war und schon über 20 oder 30 Jahre her sei.“ So drückten die Kinder und Erwachsenen fleißig die Brustkörbe der Plastikdummies und lauschten interessiert den Ratschlägen der Rettungssanitäter.

Witzenhausen – „Ich kann jedem nur empfehlen, einen Erste-Hilfe-Kurs noch mal zu belegen, um sein Wissen wieder aufzufrischen“, sagte Ohlmeier, der sich freute, die Arbeit des DRK wieder vor der Bevölkerung zu präsentieren.

Ins Leben gerufen hat die „Rettungsmeile“ der Ortsbeauftragte des Technischen Hilfswerks Unterrieden (THW), Andre Guthardt: „Wir wollen den Menschen zeigen, welche Technik wir haben und wie wir im Notfall helfen können“. Auf wie viele unterschiedliche Situation alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte vorbereitet sind, konnten die Besucher am Sonntag zur Kesperkirmes sehen: Die ganze Walburger Straße war mit Einsatzfahrzeugen und Ausrüstung bestückt.

Seit der Witzenhäuser Woche gab es keine „Rettermeile“ mehr und so entstand die Idee, sie mit der Kesperkirmes zu vereinen, so Guthardt. Bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Witzenhausen konnte man aufs Rettungsboot gehen und die Kinder durften die Hupe betätigen. Die begeisterten Jungen und Mädchen hatten keine Hemmungen vor den Ehrenamtlichen und so entstand schnell auch ein Austausch mit den Eltern. „Ich finde es toll, dass man sich das alles anschauen kann und sieht, wie gerettet wird“, sagte Evelyn Schulz-Algie. Ein Höhepunkt für die Kinder waren die Vierbeiner der Rettungshundestaffel Werra-Meißner.

Mit den Bobbycars umkurften die Kinder den Kreisel der Walburger Straße: Matteo Apel (von links), Jesaja Muno und Naël Muno hatten Spaß dabei.
Mit den Bobbycars umkurften die Kinder den Kreisel der Walburger Straße: Matteo Apel (von links), Jesaja Muno und Naël Muno hatten Spaß dabei. © Hendric Woltmann

Wie man eine Person nach einem Unfall aus dem Auto rettet, konnte man bei der Feuerwehr aus Witzenhausen lernen. „Mit dem Rettungszylinder kann man das Metall verbiegen und somit mehr Platz schaffen, um die Person zu retten“, erklärte Yannik Krug den Vorgang Eugen Stoll. Dafür war der hydraulische Rettungszylinder schon im Vorführ-Auto eingesetzt. Stoll war überrascht von der großen Ausstellung: „Es ist sehr interessant, einladend und super familienfreundlich.“  (Hendric Woltmann)

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