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Gute Laune an jedem Tisch im Festzelt von Witzenhausen

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Von: Christoph Cortis

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Sichtlich gute Laune haben Maike Demus (von links), Karsten Wellmann, Jonas Müller, Stefan Schenk, Hendrik Sabisch, Jannick Brill, Tobias Speck, Franziska Speck, Jessica Vellmer und Lara Sparbier.
Prost aufs Erntefest: Sichtlich gute Laune haben Maike Demus (von links), Karsten Wellmann, Jonas Müller, Stefan Schenk, Hendrik Sabisch, Jannick Brill, Tobias Speck, Franziska Speck, Jessica Vellmer und Lara Sparbier. © Chris Cortis

Trotz coronabedingter Zwangspause haben sie es nicht verlernt: Ausgelassen feierten am Samstag Einheimische wie Freunde aus nah und fern den Witzenhäuser Abend aus Anlass des 165. Erntedank- und Heimatfestes. Bis nach Mitternacht hatten sie ihre Freude an einem spritzigen Unterhaltungsprogramm. Ob mit oder ohne Alkohol: Es herrschte gute Laune an jedem Tisch.

Witzenhausen – Im fast vollständig besetzten Festzelt trat Erntefestpräsident Axel Behnke in gewohnt souveräner Manier als Moderator auf. An seiner Seite diesmal: Andreas Gerstenberg in Vertretung von Rüdiger „Porgy“ Ullrich. In Shorts und bunten Hawaiihemden verbreiteten beide einen Hauch von Urlaubsstimmung.

Die Moderatoren Andreas Gerstenberg (links und Axel Behnke in bunten Hawaii-Hemden
Moderation im Zweierpack: Andreas Gerstenberg (li.) und Axel Behnke im Urlauber-Look. © Chris Cortis

Für Partystimmung sorgte die Band „El Trinkos“ mit bekannten Melodien und Gassenhauern. In Krachledernen bestritten die sieben Musiker den größten Teil des Abends und intonierten passend zum Outfit „In München steht ein Hofbräuhaus“.

Kleine Mädchen, junge Damen, mutige Knaben und fesche Jungs legten als Witzenhäuser Eigengewächse und beifallumrauschte Gruppe „Body and Soul“ diverse Tänze auf die Bühnenbretter – mal zart und anmutig, mal temperamentvoll oder mit ausgefeilter und fantasievoller Choreografie.

Damit glänzte auch die Tanzgruppe des Carneval-Clubs Fürstenhagen als gern gesehener Gast. „Die proben schon mal für den 11. November“, so der treffende Kommentar zu dem furiosen Auftritt. Dann nämlich beginnt nicht nur für die Jecken im Rheinland die fünfte Jahreszeit.

Die Tanzgruppe des Carneval-Clubs Fürstenhagen
Temperamentvoller Auftritt: Die Tanzgruppe des Carneval-Clubs Fürstenhagen sorgt nicht nur während der fünften Jahreszeit für furiose Auftritte, sondern begeistert auch während der Trainingszeit. © Chris Cortis

Klar, dass auch die „Rothäute“ die Bretter stürmten, die für sie die Welt bedeuten. Die namentliche Anleihe an die Indianer beziehen die ehemaligen Ehrendamen und Fahnenträger aus ihrer purpur-farbigen Oberbekleidung. Und vor jedem tänzerischen Auftritt vertreibt stilecht „Feuerwasser“ das Lampenfieber.

Für den Witzenhäuser Abend hatten fleißige Hände das 1200 Besucher fassende Festzelt am Rand des Rummelplatzes prächtig herausgeputzt: links und rechts der geschätzt 15 Meter langen und gut vier Meter hohen Bühne die blau-weißen Stadtfahnen mit Wappen, Blumen auf allen Tischen, reich verzierte Girlanden, die sternförmig an der mächtigen Erntekrone in der Mitte des Zeltdachs befestigt waren und weitere 17 kleine Kronen, verteilt im ganzen Zelt.

Zunächst zögerlich, aber mit fortschreitender Zeit immer mehr füllte sich die dann Tanzfläche. (zcc)

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