Auszeichnungen für Ehrenämter

44 Jahre Engagement: Hans-Walther Hebel ist Ehrenbürger von Witzenhausen

Besondere Auszeichnungen: Der neue Ehrenbürger Hans-Walther Hebel (von links) sowie die Geehrten Gerhard Best, Peter Siebold, Holger Schmidt, Rudolf Andreae (3. von rechts), Thomas Kiedos (2. von rechts) mit Stadtverordnetenvorsteher Peter Schill (4. von rechts) und Bürgermeister Daniel Herz.  
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Besondere Auszeichnungen: Der neue Ehrenbürger Hans-Walther Hebel (von links) sowie die Geehrten Gerhard Best, Peter Siebold, Holger Schmidt, Rudolf Andreae (3. von rechts), Thomas Kiedos (2. von rechts) mit Stadtverordnetenvorsteher Peter Schill (4. von rechts) und Bürgermeister Daniel Herz.  

Große Auszeichung für Hans-Walther Hebel (CDU): Er ist für sein 44-jähriges Engagement in der Kommunalpolitik zum Ehrenbürger der Stadt Witzenhausen ernannt worden.

Witzenhausen - Hans-Walther Hebel ist derzeit der Einzige, der diesen besonderen Titel Ehrenbürger trägt. Wie Stadtverordnetenvorsteher Peter Schill am Dienstagabend in der Sitzung der Stadtverordneten in seiner Laudatio ausführte, konnte Hebel viele Anekdoten der Kommunalpolitik aus einer Zeit erzählen, als viele seiner Mitstreiter noch nicht einmal geboren waren. Von 1968 bis 1989 sowie erneut von 2006 bis 2021 war er Stadtverordneter, dazwischen engagierte er sich von 1989 bis 1997 als Stadtrat. In den Jahren von 2007 bis 2011 war er zudem stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher. „Es war immer eine interessante und gute Zusammenarbeit in der Stadtpolitik“, lobte Schill, was die übrigen Stadtverordneten mit stehendem Applaus für Hebel unterstrichen.

Der 79-Jährige, der auch zeitweise den Haupt-, Finanz- und Rechtsausschuss leitete, war bei der Kommunalwahl nicht noch einmal angetreten. Er dankte den Anwesenden und nahm von Bürgermeister Daniel Herz einen Glaspokal und einen hölzernen Stadtplan als Geschenk entgegen.

Ehrungen auch für Kiedos und Schmidt

Eine emotionale Dankesrede hielt dagegen Thomas Kiedos (SPD): Er war zum Ehrenstadtrat ernannt worden und dankte seiner Frau Martina, mit der er seit 31 Jahren verheiratet ist und die während seines 20-jährigen kommunalpolitischen Engagements viele Stunden auf ihn verzichten musste. Kiedos fungierte von 2001 bis 2011 als Stadtverordneter und von 2011 bis 2021 als Stadtrat. In der vergangenen Legislaturperiode von 2016 bis 2021 fungierte er zudem als Erster Stadtrat. Zusätzlich machte sich Kiedos von 2006 bis 2011 im Ortsbeirat für die Interessen der Hundelshäuser stark.

Zum Ehrenortsvorsteher wurde Holger Schmidt ernannt: Er setzte sich 24 Jahr, von 1997 bis 2021, an der Spitze des Ortsbeirats für Blickershausen ein und erkämpfte in lebhaften Debatten die Einrichtung eines Jugendraums, wie Schill erinnerte. Daneben war Schmidt von 2014 bis 2016 sowie von 2017 bis 2021 Stadtverordneter für die SPD.

Gleich drei Ehren-Ortsbeiratsmitglieder

Schließlich ernannten Schill und Herz noch drei Engagierte zu Ehren-Ortsbeiratsmitgliedern, weil sie sich mehr als 20 Jahre in dem Gremium ihrer Heimatorte engagiert hatten. Mit Gerhard Best war darunter auch ein weiterer Blickershäuser. Best war von 2001 bis 2021 im Ortsbeirat aktiv und auch lange stellvertretender Ortsvorsteher.

Eine Auszeichnung gab es auch für Rudolf Andreae, der sich von 2001 bis 2016 im Ortsbeirat von Ermschwerd engagierte und von 2016 bis 2021 den Stadtteilbeirat leitete, nachdem sich vor der Kommunalwahl 2016 nicht genügend Kandidaten für einen neuen Ortsbeirat gefunden hatte. Das dritte Ehren-Ortsbeiratsmitglied kommt aus Roßbach: Hier hatte sich Peter Siebold von 2001 bis 2021 für die Belange seiner Mitbürger eingesetzt.

Alle Geehrten erhielten feierlich eine Urkunde, einen Blumenstrauß, ein Präsent mit heimischen Spezialitäten, viel Applaus – und corona-konform einen Ellenbogencheck statt einem Handschlag für ihr vorbildliches Engagement. (fst)

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