Heidi Rettberg kandidiert für Die Linke bei Bürgermeisterwahl

Heidi Rettberg

Witzenhausen. Nun gibt es mindestens vier Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Witzenhausen : Auch Heidi Rettberg (Die Linke) stellt sich zur Wahl.

Der Ortsverband Witzenhausen hatte Rettberg kürzlich als Kandidatin nominiert.

Die 52-Jährige sitzt seit 2012 für Die Linke im Witzenhäuser Parlament und hat sich neben Forderungen zur Sozialpolitik und soziale Gerechtigkeit vor allem als streitbare Windkraft-Gegnerin und Umweltschützerin einen Namen gemacht. Seit 2016 vertritt die gelernte Tierphysiotherapeutin die Interessen ihrer Partei auch im Kreistag. „Nur eine starke Linke ist ein Garant dafür, dass diese Stadt sozialer, friedlicher und gerechter wird“, betont Rettberg in ihrer Mitteilung. Im Wahlkampf im Rennen um den Chefsessel im Rathaus will ihre Schwerpunkte laut Pressemitteilung auf folgende Themen legen:

• die Gestaltung des Marktplatzes

• eine menschenfreundliche Variante zum Neubau der Werrabrücke mit Umgehung der Innenstadt

• Sozialer Wohnungsbau und Wohnungen zu bezahlbaren Mieten

• keine riskanten Windkraftbeteiligungen, Erhaltung der Natur- und Erholungsräume

• eine Fußgängerzone ohne Radverkehr

• nachhaltige Recyclingkonzepte durch Gebrauchtwarenbörsen.

Ein ausführliches Wahlprogramm will die Mutter zweier Kinder zu einem späteren Zeitpunkt im „Klartext“, der Zeitung des Linken-Ortsverbands, veröffentlichen. Diese wird an Info-Ständen verteilt.

Außer Rettberg wollen Amtsinhaberin Angela Fischer (CDU), SPD-Stadtverbandschef Markus Keil und AfW-Stadtverordneter Hans Spinn bei der Bürgermeisterwahl am 24. September kandidieren. (fst)

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