Stadt Großalmerode bietet neuen Trauort an

Heiraten mitten im Wald auf dem Bilstein

Bürgermeister Finn Thomsen (von links), Gaststättenpächter Detlef Ludolph und Forstamtleiter Matthias Dumm vor der Gaststätte am Bilsteinturm.
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Zeigen den neuen Großalmeröder Trauort: Bürgermeister Finn Thomsen (von links), Gaststättenpächter Detlef Ludolph und Forstamtleiter Matthias Dumm vor der Gaststätte am Bilsteinturm.

Bereits seit 2011 finden dort gelegentlich Trauungen statt, doch nun gilt der Bilsteinturm offiziell als Außenstelle des Standesamts Großalmerode. Zwar liegen der Turm und die dazugehörige Gaststätte Zum Bilstein im Kaufunger Wald und gehören damit nicht zu der Stadt. Deren Standesamt ist dort allerdings zuständig..

Großalmerode – Zuletzt heiratete ein Paar im September auf dem Bilstein. Anschließend wurde in der Gaststätte unterhalb des Turms gefeiert. „Das ist eine der ältesten Schänken im Kreis“, sagt Zum-Bilstein-Pächter Detlef Ludolph. Sie bestünde seit etwa 150 Jahren. Nun hängt neben der Eingangstür eine Plakette, die den neuen Trauort ausweist. „So werden Wanderer darauf aufmerksam, die aus einem Umkreis von der Hollsteinischen Schweiz bis nach Südtirol kommen.“

„Da der Ort im Wald liegt, können aber Müll und Lärm zum Problem werden“, sagt Matthias Dumm, Leiter des Forstamts Hessisch Lichtenau. „Wir sind daher froh, dass wir mit Herrn Ludolph einen verantwortungsvollen Pächter haben.“ Auch motorisierte Fahrzeuge seien dort nicht gestattet. „Der Zugang ist nur zu Fuß und mit Fahrrädern erlaubt.“

Ein Grund für den neuen Trauort: die Tourismusförderung. Die hat sich die Stadt zum Ziel gesetzt, so Großalmerodes Bürgermeister Finn Thomsen. Jährlich sollen neue Trauorte in und um Großalmerode ausgewiesen werden.

„Die Ideen kommen von Großalmerödern“, sagt Thomsen. Am Bilsteinturm zu heiraten sei ein Vorschlag des ersten Paares gewesen, das sich dort im Februar 2011 trauen ließ. Für 2021 sei der Hortensien-Park geplant.  (fab)

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