Markierte Flächen zeigen Standorte an

Ludwigsteinstraße in Unterrieden: Parken ist jetzt neu geregelt

Ruhender Verkehr neu geregelt: Auf der Ludwigsteinstraße in Unterrieden ist Parken nur noch in gekennzeichneten Flächen erlaubt.
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Ruhender Verkehr neu geregelt: Auf der Ludwigsteinstraße in Unterrieden ist Parken nur noch in gekennzeichneten Flächen erlaubt.

Auf der Ludwigsteinstraße in Unterrieden ist das Parken jetzt neu geregelt. Die Ortsvorsteherin findet: „Eine optimale Lösung“.

Unterrieden – Danach dürfen Autos auf der Hauptverkehrsstraße dieses Witzenhäuser Stadtteils nur noch in gekennzeichneten Flächen mit einer Länge von jeweils fünf Metern abgestellt werden. Entsprechende Markierungen für insgesamt 32 Stellflächen wurden angebracht.

Ausdrücklich begrüßt hat die neue Regelung Ortsvorsteherin Sylvia Müller, die lobende Worte für die Stadtverwaltung fand. „Wir können uns in keiner Weise beschweren. Eine optimale Lösung“, so ihr Kommentar nach der jüngsten Ortsbeiratssitzung.

Der ruhende Verkehr werde nun in der Weise entzerrt, dass an Straßeneinmündungen auch schwere Fahrzeuge, etwa von der Feuerwehr und Müllabfuhr, oder landwirtschaftliche Maschinen problemlos buchstäblich die Kurve kriegten.

Hinsichtlich der Verkehrsregelung in Unterrieden sei die Stadt auf sämtliche Wünsche des Ortsbeirates eingegangen, freute sich Müller. So sei mit Ausnahme von Anliegern zunächst der Lkw-Durchgangsverkehr von der Ludwigsteinstraße verbannt worden. Auf dem Lindenplatz sei Parken nur für Anlieger statthaft. Und die Kirchstraße, in der kurzfristig Begegnungsverkehr zulässig war, sei wieder als Einbahnstraße gekennzeichnet worden.

Baubetriebshof

Thema in der Sitzung des Ortsbeirates war auch der Baubetriebshof der Stadt, der wegen der räumlichen Enge vom Eschenbornrasen in der Kernstadt ins Industriegebiet nach Unterrieden umziehen soll. Zu dem Projekt, das neben einer großen Halle auch einen Sozialbau umfassen soll, nannte Bürgermeister Daniel Herz die Eckpunkte und nahm zugleich die Wünsche des Ortsbeirates entgegen. Der regte nach Angaben von Sylvia Müller eine „Tankstelle“ für Elektrofahrzeuge, eine Fotovoltaikanlage auf den Dachflächen der Halle und eine Begrünung des städtischen Grundstücks mit heimischen Bäumen an.

Die Planungen hat das Planungsbüro Schubert aus Witzenhausen übernommen, sagt Witzenhausens Bürgermeister Daniel Herz auf Anfrage. Da der Baubetriebshof als Eigenbetrieb der Stadt für den Neubau zuständig ist, sei kein aufwendiges Ausschreibungsverfahren für die Planungsleistungen nötig gewesen. Daher könnten die Planungen schneller vorangehen, als wenn die Stadt selbst Bauherrin sei.

Lärmschutz

Zur Sprache kam außerdem die Anbringung von Schallschutzplatten an der Wand im Saal des Dorfgemeinschaftshauses. Dieses Projekt zum Schutz vor Lärmbelästigung des Nachbarn sei schon für das vergangene Jahr vorgesehen gewesen und werde, so die Hoffnung der Ortsvorsteherin, im nächsten Jahr verwirklicht. (Chris Cortis)

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