Ruhe in sich selbst finden

HNA-Yogasommer: Witzenhäuser Lehrerin gibt Tipps zur Meditation

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Meditation: Wer es nicht sofort schafft, geistig komplett abzuschalten, sollte nicht verzweifeln, rät Yogalehrerin Gaby Parrisius.

Beim HNA-Yogasommer in Witzenhausen gehört stets die Meditation dazu. Sie ist für Anfänger oft nicht leicht, aber Yogalehrerin Gaby Parrisius rät: Nicht verzweifeln! 

Das Wort Meditation kommt aus dem Lateinischen „meditatio“ und bedeutet in etwa „nachdenken, nachsinnen“. „Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln“, heißt es in der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Yogalehrerin Gaby Parrisius baut beim HNA-Yogasommer in Witzenhausen die Meditation immer wieder ein, gern auch in Verbindung mit Mudras, also Handgesten.

Parrisius beginnt die Veranstaltungen mit einer Meditation in Verbindung mit dem Singen des „Om“ – um den Raum zu schließen, wie sie es beschreibt: „Als wären wir alle in einem Tempel.“ Am Anfang müssten viele erst zur Ruhe kommen und sich auf das Yoga einstellen, etwa nach einem hektischen Arbeitstag. Parrisius findet, die Teilnehmer des HNA-Yogasommers lassen sich gut auf die Meditation ein, es würde ganz ruhig – „fast so, als würde die Zeit stehen bleiben“.

Man richtet den Fokus nach innen und auf die Atmung, beschreibt Parrisius das Ziel der Meditation. „Der ganze Rest, der draußen passiert, spielt keine Rolle.“ Egal, ob man sich vorher gestritten hat, im Stress war, noch Dinge erledigen muss. In der Yogastunde sollte sich jeder die Zeit für sich selbst nehmen, sie nutzen, runterfahren. „Das ist ein Lernprozess und kann eine Weile dauern“, weiß Parrisius. Wer also mit Yoga anfängt und es nicht gleich schafft, alles in der Außenwelt abzuschalten, sollte nicht verzweifeln und sich schon gar nicht dazu zwingen. Die Schlussmeditation dient dazu, den Raum, der anfangs geschlossen wurde, wieder zu öffnen – nachdem man sich eine Stunde auf sich selbst und seine Bedürfnisse konzentriert hat.  

Termin: Der HNA-Yogasommer findet in Witzenhausen immer Mittwochs, ab 18.30 Uhr am Werra-Ufer (beim Café) statt. Mitmachen kann jeder, der Eintritt ist frei. Wer mag, kann mit einer Spende die Aktion "Kinder für Nordhessen" unterstützen.

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