Knaller in Großalmerode und Wickenrode

Kreisoberliga startet morgen mit zwei Spielen in die Saison

Blick zum Leder: Über die Außenposition will Marcel Spangenberg vom FC Großalmerode (links) für Unruhe in der Hintermannschaft des Lichtenauer FV sorgen. Foto: eki

Witzenhausen. Mit dem großen Duell zwischen dem FC Großalmerode und dem Lichtenauer FV beginnt morgen die Saison in der Fußball-Kreisoberliga.

Großalmerode - Lichtenauer FV (Samstag, 17 Uhr). Im Schwarzenbergstadion kommt es schon zum Saisonauftakt zum ersten Knaller zweier hoch eingeschätzter Mannschaften. Allerdings können beide Rivalen nicht in Bestbesetzung antreten. FC-Coach Osman Duygu muss definitiv auf Urlauber Maik Hildebrand und den privat verhinderten Verteidiger Patrick Essebier verzichten. Offen ist zudem der Einsatz von Neuzugang Michael Claßen, der Probleme mit der Leiste hat. Sein Gegenüber Sead Hadzic kann nicht auf den starken Verteidiger Martin Wirth zurückgreifen (Urlaub) und muss wohl auch Youngster Tim Gedeck wegen einer Mittelohrentzündung ersetzen.

„Wir werden Großalmerode nicht den Gefallen tun und von Beginn an bedingungslos auf Sieg spielen. Der FC muss vor eigenem Publikum schließlich auch etwas zeigen“, lässt Hadzic verlauten. Für Duygu ist der LFV dennoch der Favorit, nachdem Großalmerodes Trainer den Gegner zuletzt im Pokalspiel und im Testmatch gegen Bosporus Kassel unter die Lupe nahm. Die Platzherren erreichten in einem Vorbereitungsspiel gegen den Kasseler Kreisoberligisten Wilhelmshöhe ein 3:3-Unentschieden. Für die Tonstädter trafen dabei Mende, A. Ludolph und Julian Alt.

SG Wickenrode/Helsa - SG Meißner (Sonntag, 15 Uhr). Zum Auftakt fordert der gastgebende Aufsteiger die Mannschaft, die in der vergangenen Serie gerade noch den Klassenerhalt in den Relegationsspielen schaffte. Wickenrodes Trainer Stafan Koch setzt dabei auf seine starke Offensive um Tojäger Danny Nickel und Neuzugang Dennis Reinbold, der für Schwung über die Außenposition sorgen soll. Dennoch gibt es in dieser Begegnung keinen Favoriten. So sieht es auch Meißners Trainer Norbert Toby. „Ich erwarte ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe, das wir natürlich gern gewinnen möchten. Der Gästecoach hat seine Abwehr mit den beiden Innenverteidigern Thomas Lehmann und Florian Kästing-Schäfer vor den gegnerischen Angreifern gewarnt. Verzichten müssen die Meißneraner zum Auftakt auf Urlauber Moritz Becker. Auch Torhüter Toni Käse plagt sich mit Knieproblemen und muss unter Umständen durch Fabian Lins oder Jonas Käse ersetzt werden.

SG Werratal - SG Wehretal (Sonntag, 15 Uhr). Eine bessere Hinrunde als in der Vergangenheit wollen die Gastgeber in der neuen Spielzeit hinlegen. Dazu gehört auch ein Sieg gegen die Wehretaler, gegen die man in der abgelaufenen Serie mit 0:1 auf eigenem Platz unterlag.

Trainer Dieter Berg kann zwar wieder auf Torhüter Tobias Schönwitz zurückgreifen, muss aber auf die am Knie verletzten Niklas Rauchhaus und Jonas Zindel verzichten. Auch Youngster Heinrich Theune steht wegen eines USA-Aufenthalts nicht mehr zur Verfügung.

TSG Fürstenhagen - Bad Sooden-Allendorf (Sonntag, 15 Uhr). Tore am Fließband kann man in dieser Begegnung nicht erwarten, denn beide Mannschaften verfügen über starke Abwehrreihen. Gastgeber Fürstenhagen schaffte in der vergangenen Saison keinen Treffer gegen die Kurstädter. Nach der 0:1-Niederlage in Bad Sooden-Allendorf trennten sich beide Teams im Rückspiel torlos.

Vorm Anpfiff hat TSG-Coach Uwe Dippel größere Sorgen in personeller Hinsicht als sein Gegenüber Jörg Immig. Bei den Platzherren fallen mit Fabian Krause, Sebastian Aschenbrenner (beide Urlaub) und dem verletzten Vitali Gruber gleich drei wichtige Defensivkräfte aus. Auch Immig muss den einen oder anderen noch im Urlaub weilenden Akteur ersetzen, steht nach einem Italien-Aufenthalt aber selbst erstmal als Kreisoberliga-Herrencoach an der Linie.

SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach - Niederhone (Sonntag, 15 Uhr). Nach seiner Verletzung beim Turnier in Kleinalmerode ist SG-Angreifer René Weska wohl nicht dabei. Der Gegner kommt mit einer spielstarken Truppe, die in der vergangenen Serie Rang sechs im Endklassement belegte. Einen Favoriten gibt es nicht. Schon die Tagesform könnte den Ausschlag geben, wer den Platz als Sieger verlässt. (eki)

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