Hundelshausen hat erstes behindertengerechtes Bürgerhaus

Genügend Platz: Neben einem barrierefreien Haupt- und Seiteneingang wurde auch eine geräumige Behindertentoilette geschaffen, in der mit Kulturvereinsvorsitzenden Detlef Büchner (von links), Ortsvorsteherin Karin Meißner-Erdt, Ersten Stadtrat Thomas Kiedos, Fred Möller und Bürgermeisterin Angela Fischer fünf Personen Platz finden. Foto: Neugebauer

Hundelshausen. In Hundelshausen wurde jetzt das erste barrierefreie Bürgerhaus der Gemeinde Witzenhausen eingeweiht.

Zu einem Glas Sekt und Schnittchen luden Ortsbeirat und Kulturverein Hundelshausen im Rahmen einer Ortsbeiratssitzung die örtlichen Vereine und Bürger ein, um die Barrierefreiheit ihres Bürgerhauses einzuweihen. „Hundelshausen hat das erste komplett barrierefreie Bürgerhaus, das bezüglich des Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) der Stadt Witzenhausen fertiggestellt wurde“, sagte Bürgermeisterin Angela Fischer.

Mit 29.000 Euro sei man zudem deutlich unter den veranschlagten 45.000 Euro des IKEK-Programmes geblieben, sodass der übrig gebliebene Betrag für die Barrierefreiheit des Bürgerhauses in Werleshausen verwendet werden könne, so Fischer. Neben einem zweiten barrierefreien Seiteneingang zum „Kleinen Saal“ an der Bürgerstraße wurde eine Behindertentoilette und deren Zugang vom großen Saal aus geschaffen. Vor dem IKEK-Programm hatten die Hundelshäuser bereits den barrierefreien Zugang des Haupteinganges zum Saal mit der optischen Versetzung eines alten Dorfbrunnens in Angriff genommen. Ortsvorsteherin Karin Meißner-Erdt stellte deshalb die gute Gemeinschaftsarbeit des Kulturvereins und der Hundelshäuser Bürger heraus. „Vom Handwerker bis zur Putzfrau ist sich keiner zu schade, mit anzupacken, wenn es darum geht einen Mehrwert für Hundelshausen zu schaffen“, sagte Meißner- Erdt - und erinnerte an das nächste Hundelshäuser Projekt: Durch Teilschotterung des Festplatzgeländes sollen zusätzliche Parkmöglichkeiten im Umfeld des Bürgerhauses geschaffen werden.

Kulturvereinsvorsitzender Detlef Büchner und Gerhard Langer vom Sozialverband VdK zeigten sich hoch erfreut, dass nun auch gehbehinderte und ältere Bürger an den gesellschaftlichen Veranstaltungen teilnehmen können. Neben der kompletten Barrierefreiheit wurden im großen Saal des Bürgerhauses auch neue Fenster eingebaut und mit Unterstützung des Ortsbeirates, der örtlichen Vereine und der Matthias- Kaufmann-Stiftung vor dem Haupteingang ein Defibrillator installiert. Insgesamt hat der Kulturverein in den vergangenen Jahren etwa 10.000 Euro in das Bürgerhaus investiert.

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