Mobiles Team beginnt in Neu-Eichenberger Altenheim

Coronavirus: Impfungen starten im Werra-Meißner-Kreis

Erleichterung: Am Sonntag begannen im Seniorenheim Birkenhof in Neu-Eichenberg-Hermannrode für Bewohner und Mitarbeiter die Impfungen gegen eine Infektion mit dem Coronavirus.
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Erleichterung: Am Sonntag begannen im Seniorenheim Birkenhof in Neu-Eichenberg-Hermannrode für Bewohner und Mitarbeiter die Impfungen gegen eine Infektion mit dem Coronavirus.

Die ersten Impfungen gegen das Coronavirus sind am Sonntag auch im Werra-Meißner-Kreis verabreicht worden.

Werra-Meißner – Wie Kreissprecher Jörg Klinge mitteilt, fand der lang ersehnte Impfstart im Seniorenheim Birkenhof im Neu-Eichenberger Ortsteil Hermannrode statt. Am Samstag war die erste Teillieferung der 1000, für die erste Woche der bundesweiten Aktion angekündigten Impfdosen im Werra-Meißner-Kreis eingetroffen, so Klinge. Zwei mobile Impfteams konnten damit ihre Arbeit aufnehmen. Sie wurden geleitet vom Ärztlichen Direktor des Klinikums Werra-Meißner, Dr. Peter Schott, sowie dem Internisten Dr. Martin Edinger vom Klinikumsstandort Witzenhausen. Das Deutsche Rote Kreuz sei mit vier Mitarbeitern vor Ort gewesen. Die Pflegedienstdirektorin des Klinikums, Martina Wallbraun-Herwig, und ihre Stellvertreterin hätten die Spritzen mit dem Impfstoff aufgezogen.

„Große Erleichterung war bei den Mitarbeitenden des Birkenhofs und den Bewohnern zu spüren, dass es endlich losgeht“, berichtet Klinge. Er lobt die gute Vorarbeit der Heimleitung, die für die nötigen Anamnesebögen, Einwilligungserklärungen und sonstigen Formalitäten gesorgt hatte. „So konnte schnell gestartet werden, so dass anschließend allen Bewohnern und dem Personal, die eine Impfung wünschten, der Impfstoff verabreicht werden konnte.“ Landrat Stefan Reuß und sein Stellvertreter und Gesundheitsdezernent Dr. Rainer Wallmann bedankten sich vor Ort bei den Impfteams für ihren Einsatz.

„Nach Eintreffen der nächsten Impfstofflieferungen in den kommenden Tagen wird die Impfung im Werra-Meißner-Kreis in Seniorenheimen, beim Personal der Impfteams und dem Krankenhauspersonal fortgesetzt werden“, erläuterten Reuß und Wallmann das weitere Vorgehen in einer Mitteilung des Kreises. Um die Kontakte von Personen so weit wie möglich zu beschränken, durften Pressevertreter die Impfung nicht beobachten.

In der ersten Phase der Impfkampagne erhalten Bewohner und Mitarbeiter in Altenheimen die Immunisierung. Auch Mitarbeiter von Krankenhäusern, Pflege- und Rettungsdiensten, die Covid-Patienten betreuen, sowie Menschen über 80 Jahre sollen zu den ersten Geimpften gehören. In der zweiten Phase, deren Beginn noch nicht feststeht, werden vor allem Menschen, bei denen ein schwerer Krankheitsverlauf zu erwarten ist, deren enge Kontaktpersonen sowie Betreuer von Menschen mit Behinderung und Personen ab 70 Jahren geimpft. (fst)

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