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In Großalmerode wurde zweimal die Beschilderung gestohlen

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Von: Marvin Hinrichsen

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Wütend über die geklauten Schilder: Vorstandsmitglied der Turngemeinde Großalmerode Dirk Wieprecht und Mitarbeiter des Geo-Naturparks Simon Menke.
Wütend über die geklauten Schilder: Vorstandsmitglied der Turngemeinde Großalmerode Dirk Wieprecht und Mitarbeiter des Geo-Naturparks Simon Menke. ©  Marvin Hinrichsen

Die Schilder sollen nun endlich hängen bleiben: In Großalmerode wurde schon zweimal die Beschilderung der Mountainbike-Strecken Eins und Zwei, welche über Großalmerode, Trubenhausen, Hundelshausen, Dohrenbach Oberroßbach und Wickenrode führen, entfernt.

Wie Dirk Wieprecht von der Turngemeinde Großalmerode berichtet, seien circa 35 Schilder entfernt worden. Über die Motive könnten nur Mutmaßungen angestellt werden. „Wir gehen stark davon aus, dass jemand das Aluminium zum Schrotthändler bringt“, sagt Vorstandsmitglied Dirk Wieprecht. Angefangen hätten die Diebstähle letztes Jahr. Auf einmal seien die Schilder, die den Weg der Mountainbike-Route über Großalmerode ausschildern, weg gewesen. Da habe sich jemand sehr große Mühe gemacht, um die Wegweiser entfernen zu können. Manche Schilder hätten sehr hoch gehangen. Eine Leiter sei deshalb nötig gewesen. Bis jetzt hätte nie jemand etwas gesehen oder gehört.

Diebstähle in Großalmerode

„Nicht nur durch die Materialkosten wäre ein Schaden entstanden, sondern auch durch die Tatsache, dass die Leute sich deshalb auf der Strecke verfahren haben“, schildert Wieprecht. Die Radfahrer hätten teilweise nicht mehr den Weg gefunden. Dies sei aber auch nicht verwunderlich. „Wenn jemand nicht aus der Gegend kommt, ist es auch kompliziert, ohne Beschilderung auf der richtigen Route zu bleiben“, sagt Wieprecht.

Ab jetzt sollen die Schilder nur noch einen geringen Materialwert aufweisen, damit es sich nicht mehr lohnen würde diese zu stehlen. „Wir hoffen einfach, dass die Schilder jetzt hängen bleiben und nicht mehr gestohlen werden“, betont Wieprecht. Ab nächster Woche sollen die neuen Wegweiser angebracht werden. Auch die Dörfer, durch die die Strecken führen, seien dazu angehalten, vermehrt darauf zu achten, ob jemand sich erneut an der Beschilderung zu schaffen machen würde.

(Marvin Hinrichsen)

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