Gewitter und Starkregen

Keller geflutet: Feuerwehr rückt in Witzenhausen aus

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Waren mit dem Wassersauger zugange: von links Alastair Eichner Tobias Traube und Luca Hackl von der Feuerwehr.

Witzenhausen. Ein Gewitter mit Starkregen hat in Witzenhausen mehrere Keller unter Wasser gesetzt.

In der Ermschwerder Landstraße staute sich das Wasser am Montagnachmittag über die Rohre hoch in den Katharinenhof, floss jedoch von selbst wieder ab. In der Eichsfelder Straße überforderten der Niederschlag ebenfalls das Kanalsystem und drückte sich in die Erdgeschosswohnung der 91-jährigen Margarete Heinemann. Sie saß im Wohnzimmer, als plötzlich eine Fontäne aus dem Bodenabfluss ihres Badezimmers sprudelte.

„Als ich ankam, stand das Wasser bis knapp über meinen Fuß“, sagt Tochter Silke Siedlewski, während sie in Gummistiefeln versucht, das Wasser aus dem Teppichboden zu schrubben. Unterstützt wird sie von einem elfköpfigen Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Witzenhausen, die mit einem Wassersauger die Wohnung sowie die nebenan liegenden Kellerräume trockenlegt. „Unsere Rohrleitungen sind für diese Wassermassen nicht gemacht“, sagt Stadtbrandinspektor Björn Wiebers.

Laut Unwetterwarnung seien zwischen 25 und 30 Liter pro Quadratmeter herabgeregnet. Die Hanglage in der Eichsfelder Straße habe die Situation verschärft. Wiebers rät Hausbesitzern, Rückstauklappen einzubauen. Diese könnten verhindern, dass sich das Wasser bis in die Wohnung drücke - und wie bei Heinemann den Teppich in Mitleidenschaft zieht. „Wir haben schon länger überlegt, Laminat zu verlegen“, sagt Siedlewski. „Jetzt müssen wir das wohl früher als gedacht.“

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