Kirsch-Majestäten zur Kesperkirmes gesucht

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Sie suchen die Kirschmajestäten: Die ehemaligen Kirschenköniginnen und -prinzessinnen und der Nachwuchs, (von links) Maike Dräbing, Carina Hempel, Silke Amend-Ebel, Lelaina, Daniela Tschauner, Tiana, Annjanine Schuster, Lynn, Sabrina Wollermann und Anke Dräbing. 

Witzenhausen. Zur Kesperkirmes suchen die ehemaligen Kirschenköniginnen und -prinzessinnen die Königshäuser der vergangenen 50 Jahre.

Zum 50. Mal wählen die Witzenhäuser zur diesjährigen Kesperkirmes eine Kirschenkönigin. Für die ehemaligen Majestäten ein guter Grund, zum Jubiläum alle ehemaligen Königshäuser zusammenzutrommeln.

Kein ganz so einfaches Unterfangen: Die Namen aller Königinnen und ihrer Prinzessinnen sind zwar bekannt, aber wohin hat es sie verschlagen? „Viele haben ihren Namen durch Heirat geändert oder sind weggezogen“, weiß Anke Dräbing. Daher hoffen die ehemaligen Majestäten auf Verwandte oder Freunde der Gesuchten, die weiterhelfen können.

Per Post, Facebook und E-Mail haben die ehemaligen Majestäten bisher die angeschrieben, von denen sie eine Adresse hatten. 46 Kirsch-Hoheiten haben sich zurückgemeldet - von mehr als 150, die es im Laufe der vergangenen 50 Jahre gewesen sein müssten. „Viele denken vielleicht, dass sie nicht wichtig sind, weil sie nur ein- oder zweimal präsent waren“ sagt Daniela Tschauner. Aber auch wenn die Prinzessinnen früher nicht so viele repräsentative Aufgaben übernommen haben wie heute, seien sie trotzdem wichtig gewesen. „Sie waren als Prinzessin die ganze Kesperkirmes über dabei“, betont Silke Amend-Ebel.

Auch für ihre regelmäßigen Treffen freuen sich die ehemaligen Kirsch-Majestäten über Zuwachs. Seit zehn Jahren treffen sie sich regelmäßig jeden zweiten Freitag im Januar, April, Juli und Oktober. „Interessanterweise kommen immer die aus den ersten zehn Jahren und die letzten. Die Generation aus der Mitte fehlt“, berichtet Daniela Tschauner.

Seit vier Jahren unterstützen die Ehemaligen die Kesperkirmes mit einem Kinderfest, das sie komplett selbst organisieren. Zudem veranstalten sie für den Kanu-Club als Dank für dessen Engagement zur Zwei-Königinnen-Fahrt einen Brunch und auch der Erlös aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf beim Kinderfest geht an die Kanuten - für das Kinderfest freuen sich die Organisatorinnen über kleine Sachpreise. Zur Jubiläums-Kesperkirmes haben sich die Ex-Majestäten etwas Besonderes ausgedacht: Sie möchten möglichst mit allen bisherigen Königshäusern am Wasserumzug teilnehmen. Bis zu 50 Boote können den Hoheiten zur Verfügung gestellt werden. Aber: „Sie muss keine Angst haben, dass sie repräsentieren muss. Es sollen einfach alle da sein, winken und Spaß haben“, betont Daniela Tschauner.

Info: Informationen zu ehemaligen Kirsch-Majestäten bis zum 3. Juni an Anke Dräbing, Tel. 01 76/61 09 90 73, E-Mail: lukas_anke@t-online.de oder auf der Facebook-Seite „Ehemalige Kirschenköniginnen und Kirschenprinzessinnen“.

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