Freiwilligentag 2017

Kleinalmerode hat nun eine eigene Zisterne

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Maßarbeit: Während Volker Niemeier am alten Kleinalmeröder Bushäuschen eine Kernbohrung vornimmt, schauen ihm Ortsvorsteher Marko Werner (von links), Wilfried Lange und Wilfried Hahn sowie Bernd Bachmann (auf der Leiter) gespannt zu.

Werra-Meißner. Großreinemachen hieß es am Samstag beim Freiwilligentag in vielen Orten im Kreis, an dem sich wie immer zahlreiche Erwachsene, aber auch Kinder und Jugendliche beteiligten.

Neben den üblichen Verschönerungsarbeiten wie Heckeschneiden, Rasenmähen oder Zäune streichen gab es diesmal in Kleinalmerode eine außergewöhnliche Aktion.

„Die Frauen, die im Sommer die Blumen rund um das Buswartehäuschen pflegen, wünschen sich schon seit Langem, Wasser zum Gießen vor Ort zu haben“, sagte Marko Werner. Nachdem das im Ort schon seit fünf Jahren diskutiert worden war, bislang aber nie etwas passiert sei, habe er sich dieses Thema nach seiner Wahl zum Ortsvorsteher im April ganz oben auf die Fahne geschrieben. „Das lag mir einfach am Herzen.“

Nachdem das Dorf vor einem Monat zwei Regenwasserauffangbehälter mit je 1000 Litern Fassungsvermögen von einem Witzenhäuser Unternehmen zur Verfügung gestellt und diese im alten Bushäuschen untergebracht hatte, musste dort nun eine Verbindung von der Regenrinne zu den Behältern hergestellt werden. Zu diesem Zweck hatte Heizungsbauer Volker Niemeier seinen Kernbohrer mitgebracht, um damit an passender Stelle ein großes Loch in die Außenmauer des alten Hauses zu bohren. Mit geeigneten Winkel- und Verlängerungsstücken wurde die Regenrinne dann ins Innere des Häuschens verlegt und an die Behälter angeschlossen. „Ich freue mich sehr, dass solche Aktionen hier im Ort immer so gut klappen“, lobte Werner den Einsatzwillen der Kleinalmeröder. Immerhin wurde am Samstag nicht nur die Regenrinne am Bushäuschen verlegt, sondern das Gebäude auch von außen gestrichen. Darüber hinaus bekam der Zaun an der Bushaltestelle einen neuen Anstrich, es wurde der Klippenbornweg frei geschnitten und am Klippenbornplatz wurden ein Wegweiser ausgetauscht und Unkraut gezupft. „Ich danke allen Helfern“, sagte Werner. Sein besonderer Dank aber ging an Volker Niemeier, Bernd Bachmann, Markus Gundlach, Günther Pfurr, Siegrid Beck und Carsten Gottschalk, die nicht nur Hand angelegt, sondern auch Materialien gespendet oder Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt hätten.

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