Sina Beutner über Essensverschwendung

Kommentar zu den Lebensmittel-Diebstählen: Suche nach anderen Lösungen

Witzenhausen. Wegen Diebstahls von aussortierten Lebensmitteln von einem Supermarktgelände müssen sich drei Studierende vor dem Eschweger Amtsgericht verantworten. Doch wie kann die Essensverschwendung eingedämmt werden? Wo lohnt der Protest? Ein Kommentar von HNA-Volontärin Sina Beutner.

Der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken zu wollen, ist ein ehrenwertes Ziel. Wie das erreichbar ist, zeigt beispielsweise das neue Lebensmittelverschenkregal in Witzenhausen: Wer zu viel hat, kann es mit anderen teilen, und zwar, bevor es schlecht wird. Das wäre auch für Supermärkte eine gute Lösung, bedürfte allerdings einiger Gesetzesänderungen.

Der Einzelhandel würde sicher viel mehr Lebensmittel zur

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Verfügung stellen, wenn er nicht verantworten müsste, was mit diesen geschieht. Denn die vermeintlichen Abfälle haben keinen wirtschaftlichen Wert mehr. Einen Schritt in die richtige Richtung gehen Unternehmen, wenn sie Lebensmittel an karitative Zwecke spenden. Doch auch da sind die gesetzlichen Grenzen viel zu eng.

In Witzenhausen wurde am Samstag dafür demonstriert, Lebensmittel aus Mülltonnen nehmen zu dürfen, ohne eine Strafe befürchten zu müssen. Viel besser wäre es jedoch, wenn niemand mehr in Müllcontainern nach Lebensmitteln suchen müsste, weil die Supermärkte es in anderer Form anbieten könnten. sib@hna.de

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