Kommunales Investitionsprogramm: Geld für Turnhalle, Wehr und Bauhof

Auch sie soll saniert werden: Turnhalle Südbahnhofstraße Witzenhausen. Bund und Land stellen über das KIP Geld zur Investition in die Infrastruktur der Städte und Gemeinden zur Verfügung. Dabei müssen die Kommunen nur einen geringen Eigenanteil aufbringen. Archivfoto: Steensen

Witzenhausen. Die energetische Sanierung der Turnhalle an der Südbahnhofstraße sowie des Bauhofs und der Feuerwache am Eschenbornrasen sind die beiden größten Projekte, die die Stadt Witzenhausen mit Hilfe des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP) umsetzen will.

Das teilte Bürgermeisterin Angela Fischer auf Anfrage mit. Über das KIP erhält die Stadt 1,8 Millionen Euro von Bund und Land. Die Projekte:

Bauhof/Feuerwache

Hier müssen die Außenwände gedämmt und Fenster ausgetauscht werden. Die Kosten belaufen sich laut einer Präsentation des Gebäudemanagements für die Arbeitsgruppe Haushalt auf 660.000 Euro. Das Gebäude der Bauverwaltung ist nicht von den Arbeiten betroffen.

Turnhalle

649.000 Euro sind derzeit für die energetische Sanierung angesetzt - darunter unter anderem 135.500 Euro für die Sanierung der Außenfassade, 94.400 Euro für neue Fenster und Türen, 170.400 Euro für die Dachdämmung und 65.000 Euro für eine neue Heizung. Die Kosten beziehen sich nur auf die Nutzung des Gebäudes als Turnhalle, heißt es in der Präsentation. Eine Zusatznutzung als Festhalle sei dabei nicht einbezogen worden.

Während diese Arbeiten aus Bundesmitteln gezahlt werden sollen, will die Stadt weitere 200.000 Euro vom Land für die Sanierung der Sanitäranlagen verwenden.

Brückensanierung

200.000 Euro sollen in die Sanierung der denkmalgeschützten Brücke über den Berkesbach zwischen Roßbach und Oberroßbach investiert werden.

Kleinere Projekte

Die restlichen 95.000 Euro sollen für die Anschaffung eines Elektro-Autos (35.000 Euro) und LED-Straßenbeleuchtung (60.000 Euro) verwendet werden.

Ersatzprojekte

Das Stadtparlament hat jetzt eine Liste mit Ersatzprojekten beschlossen, deren Umsetzung der Magistrat notfalls veranlassen kann, falls nicht alle Projekte für das KIP förderungsfähig sein sollten. Der Grund: Die Projekte müssen bis Ende Juni angemeldet sein, die erste Parlamentssitzung nach der Kommunalwahl wird aber erst Anfang Juni stattfinden. Durch den Beschluss soll verhindert werden, dass Fördermittel nicht genutzt werden. Die „Ersatzprojekte“:

• Austausch der Fenster, DGH Hundelshausen (50.000 Euro)

• Heizungsumbau, DGH Blickershausen (45.000 Euro)

• Neue Dämmung und Fenster, Kita Ellerbergsiedlung (175.000 Euro)

• Neue Fenster, DGH Roßbach (80.000 Euro)

• Rückbau der Glasbausteine, neue Fenster, Feuerwehr Hubenrode (50.000 Euro).

Welche Projekte förderungsfähig sind, will die Verwaltung in den nächsten Wochen klären, so Fischer.

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