Die Entspannung der Pandemielage macht‘s möglich

Krankenhäuser in Witzenhausen und Eschwege weitgehend im Normalbetrieb

Vorderansicht des Krankenhauses Witzenhausen
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Hier im Krankenhaus Witzenhausen wird wieder weitgehend in den Normalbetrieb übergegangen.

Das Klinikum Werra-Meißner kann an seinen beiden Standorten Witzenhausen und Eschwege weitgehend wieder in den „Normalbetrieb“ übergehen. Das teilte Klinikum-Sprecher Florian Künemund mit.

Witzenhausen/Eschwege – Denn aktuell entspanne sich die Pandemielage und die Sieben-Tage-Inzidenz liege unter 20 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner. Entsprechend sei auch die Zahl der im Klinikum zu behandelnden Covid-19-Patienten stark rückläufig. Derzeit werde noch ein einziger Covid-Intensivpatient aus Kassel in Witzenhausen behandelt (Stand: Montag, 15.30 Uhr). Deshalb werden laut Künemund jetzt den Vorgaben des Hessischen Sozialministeriums gemäß noch insgesamt acht Betten für Covid-19-Patienten vorhalten.

Um an beiden Standorten Grund- und Regelversorgung im gewohnten Umfang anbieten zu können, würden Covid-19-Patienten ab sofort am aufnehmenden Standort behandelt und nur verlegt, wenn ein medizinischer Grund vorliege.

Die stationäre Versorgung der Infizierten und der Verdachtspatienten erfolge am Standort Eschwege auf der Station 8 – bisher eine Isoliereinheit für Verdachtsfälle – und der Intensivpatienten in den Isolierzimmern der Intensivstation. Am Standort Witzenhausen dienten drei Zimmer der Station 3b als Isolierzimmer für positive Patienten und Verdachtsfälle, und die Intensivstation versorge wie gewohnt in isolierten Einzelzimmern.

Am Standort Witzenhausen wurden seit rund 15 Monaten gemäß dem Pandemieplan des Landkreises die Covid-Patienten behandelt.  (sff)

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