Kreisjugendring soll im Januar 2018 starten

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Historischer Beschluss: KJR-Vorsitzender Benedikt Rohde und seine Mitstreiter wollen ihre Aktivitäten auf den Kreisteil Eschwege ausweiten.

Witzenhausen. Der Kreisjugendring Witzenhausen weitet seine Aktivitäten in den Kreisteil Eschwege aus und peilt ab 2018 den neuen Namen „Kreisjugendring Werra-Meißner" an.

Vorsitzender Benedikt Rohde zeigte sich nach der einstimmigen Beschlussfassung erleichtert - sie sei schon als historisch zu bezeichnen. Immerhin gibt es den KJR Witzenhausen als freier Träger der öffentlichen Jugendarbeit mit 106 Mitgliedsgruppen seit 67 Jahren.

Formal billigte die Delegiertenversammlung zunächst eine Satzungsänderung. Der Beschluss zur Namensänderung soll später folgen und zum 1. Januar 2018 wirksam werden. Der Kreisjugendring Werra-Meißner sei eine große Chance für die Jugendarbeit im gesamten Kreis, sagte Rohde.

Jugenarbeit sichern

Mit dem Beschluss vom Wochenende soll ein Prozess angestoßen werden - man will nun die Gruppen aus dem Kreisteil Eschwege einladen, sich anzuschließen. Letztlich gehe es darum, die Zukunft der Jugendarbeit zu sichern. Im Auge hat der Vorstand eine starke Interessenvertretung für die Jugend.

Hintergrund der kreisweiten Ausweitung ist die Auflösung des KJR Eschwege im Jahr 2015. Sie wurde nötig, weil sich kein arbeitsfähiger Vorstand mehr fand. Theoretisch könnten 60 Gruppen und mehr aus dem Kreisteil Eschwege zum neuen KJR Werra-Meißner hinzustoßen. Rohde und sein Vorstandsteam wissen um die Herausforderung und um viel Arbeit, die auf sie zukommt.

Im vergangenen Jahr - das war dem Geschäftsbericht zu entnehmen- erhielt der KJR vom Werra-Meißner-Kreis einen Zuschuss von 67 500 Euro. Auf den Kreis könnte die Anforderung zukommen, diesen Betrag aufzustocken, weil sich das Geschäftsgebiet ausweitet. Der KJR hat gut gewirtschaftet und erzielte im vorigen Jahr einen Überschuss von 5900 Euro.

Derzeit unterhält der KJR eine Geschäftsstelle in Witzenhausen, ein Büro in Eschwege ist nicht geplant. Die Dachorganisation der Jugendgruppen betreibt das Haus der Jugend, das dem Kreis gehört. Im vorigen Jahr gab es 6015 Übernachtungen, fast zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Der Tätigkeitsbericht des KJR verweist auf ein üppiges Angebot an Freizeiten und Fahrten im In -und Ausland, auf Seminare und Workshops.

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