Nach Antrag, Demo und neuen Erkenntnissen nun doch

Landesstraße zwischen Friedrichsbrück und Helsa wird für Lkw gesperrt

Etwa 40 Personen demonstrierten mit Plakaten für die Sperrung der Landesstraße nach Helsa.
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Noch am Samstag demonstrierten etwa 40 Menschen in Hessisch Lichtenau-Friedrichsbrück dafür, dass die Straße nach Helsa gesperrt wird, auch für die Amphibien, wenn diese wandern.

Die Landesstraße 3400 zwischen dem Hessisch Lichtenauer Stadtteil Friedrichsbrück und Helsa wird für den Schwerlastverkehr ab 12 Tonnen gesperrt. Das hat das Regierungspräsidium (RP) Kassel am Mittwoch entschieden, wie Sprecherin Katrin Walmanns bestätigte. Die Anordnung soll in den nächsten ein, zwei Wochen umgesetzt sein.

Friedrichsbrück – Vor wenigen Tagen erst hatte die Linken-Kreistagsfraktion ebenso wie die Teilnehmer einer BUND-Demonstration in Friedrichsbrück sich für die Sperrung stark gemacht. Anfang dieser Woche hatte sich dann einer Mitteilung von gestern auch Landrat Stefan Reuß (SPD) diesbezüglich erneut an das RP gewandt.

Gerade durch die Problematik des Mautausweichverkehrs und irreführende Navigationsansagen hätten sich nach Beobachtungen der örtlichen Bürgerinitiative erhebliche Gefährdungssituationen durch Schwerlasttransporte im Begegnungsverkehr ergeben, die eine Sperrung rechtfertigten.

Zuletzt habe das Hessische Wirtschaftsministerium in einer Antwort auf die SPD-Landtagsanfrage der Abgeordneten Knut John (Eschwege) und Manuela Strube (Baunatal) eine Sperrung noch abgelehnt, wie Reuß zudem erklärte. Inzwischen, so RP-Sprecherin Walmanns, seien neue Erkenntnisse hinzugekommen.  sff

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