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Legale Graffiti-Fläche entsteht an der Witzenhäuser Schlagd

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Von: Wiebke Huck

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Noch ist die Mauer bunt: Bald soll sie es auch wieder sein. An der Schlagd entsteht eine legale Graffiti-Fläche. In dieser Woche wurde die Wand geweißt, ab Freitag darf sie bemalt werden. Den Anfang machen (von links) Kai Simon, Praktikantin Christina Rode, Bürgermeister Daniel Herz und Ingo Ruppert (Kinderfreundliche Kommune).
Noch ist die Mauer bunt: Bald soll sie es auch wieder sein. An der Schlagd entsteht eine legale Graffiti-Fläche. In dieser Woche wurde die Wand geweißt, ab Freitag darf sie bemalt werden. Den Anfang machen (von links) Kai Simon, Praktikantin Christina Rode, Bürgermeister Daniel Herz und Ingo Ruppert (Kinderfreundliche Kommune). © Wiebke Huck

Street-Art Garage heißt ein neues Projekt, das Farbe in die Stadt bringen soll – auf einer legalen Graffiti-Fläche an der Schlagd.

Witzenhausen – Die 165 Quadratmeter große Garagenrückwand wurde Anfang der Woche fachmännisch weiß gestrichen, denn sie ist schon lange beliebt bei Sprayern. Bisher waren die Werke aber eher unansehnlich. Das soll sich jetzt ändern. Ab Freitag steht die Wand als legale Graffiti-Fläche zur Verfügung. Dann dürfen alle Hobby-Maler in Ruhe und mit Sorgfalt ihre Werke auf die Backsteinmauer bringen.

Zur Eröffnung wird der Wahl-Witzenhäuser und Künstler Johannes Hennig am Freitag zwischen 14 und 18 Uhr bei der Street-Art-Garage dabei sein und den ersten Sprayern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Für Farbe und Snacks sei dabei gesorgt, sagt Stadtplaner Kai Simon.

„Der Bereich am Werraufer ist ein wichtiger Bestandteil des Stadtumbauprozesses“, so Simon weiter. Außerdem vereint das Projekt sowohl die Ziele des Landesprogramms Zukunft Innenstadt, als auch die der Kinderfreundlichen Kommune, denn Jugendliche würden sich schon lange eine Graffiti-Wand in Witzenhausen wünschen. Die Besitzer der Garagen seien natürlich einverstanden, so Simon.

Regeln gibt es wenige: „Wir dulden keine rassistischen oder sexistischen Bilder oder Sprüche“, sagt Bürgermeister Daniel Herz. Außerdem müsste jeder damit zurechtkommen, dass die Wand immer wieder übermalt würde, die Werke seien also nicht von Dauer. Natürlich hoffe man dabei auch darauf, so Herz, dass durch das Schaffen eines zentralen Punktes Schmierereien in der Innenstadt weniger würden.  (hbk)

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