Nach 0:2 ein 3:2

LFV-Glück in nur acht Minuten

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Da jubeln sie wieder: Mittendrin im Pulk seiner Spieler ist Trainer, Torschütze und Geburtstagskind Alexandru Cucu (Dritter von links). Links daneben Lukas Dickel und Oleksandr Vasylchenko. 

Grebenstein – Wer soll Aufsteiger Lichtenauer FV in der Fußball-Gruppenliga überhaupt noch stoppen? In eindrucksvoller Art und Weise setzte sich der Spitzenreiter am Samstag mit 3:2 (0:1) beim härtesten Verfolger durch, brachte Tuspo Grebenstein die erste Saisonniederlage bei und drehte dabei wie schon vor einer Woche einen 0:2-Rückstand zum Triumph um.

Über 100 nach Grebenstein mitgereiste LFV-Fans waren begeistert und der sportliche Leiter Erkan Kilci war es auch. „Unter dem Strich geht das Ergebnis absolut in Ordnung. Der zweite Grebensteiner Treffer kurz nach dem Wiederanpfiff hat das Spiel praktisch auf den Kopf gestellt“, sagte Kilci, nachdem Tadeis Gambetta den Ausgleich der Gäste verpasst hatte und einen Foulelfmeter nur an den Innenpfosten setzte (44.).

Doch der souveräne Tabellenführer zeigte wieder eine unglaublich mentale Stärke. „Bei gefühlten 80 Prozent Ballbesitz von uns lagen eigene Tore einfach in der Luft“, sagte Kilci. Und die folgten prompt - und das gleich drei Mal innerhalb von acht Minuten.

Erst setzte Geburtstagskind Alexandru Cucu das Leder bei einem Eckstoß mit einem Kunstschuss direkt zum 1:2 in die Maschen (60.), dann zeigte sich der eingewechselte Miftari beim Ausgleich wieder mal als Joker (64.) und schließlich ließ Jan Kaufmann nach tollem Solo wiederum nur drei Minuten später das entscheidende 3:2 folgen.

Im LFV-Lager waren alle aus dem Häuschen, hingegen zeigten sich die Gastgeber als schlechte Verlierer. Nach einer über weite Strecken fairen Begegnung zückte der souveräne Schiedsrichter erst eine Ampelkarte gegen einen Tusporaner (75.) und zeigte später noch drei Mal den roten Karton. „In der Schlussphase waren wir einem vierten Treffer deutlich näher als der Gegner“, bilanzierte Kilci einen grandiosen Auftritt seiner Truppe. Tatsächlich hatte Berat Miftari nach einem Foul an ihm selbst das 4:2 auf dem Fuß, doch Strafstöße müssen die Lichtenauer im Training noch üben. Auch dieser schwach getretene Elfer ging nicht über die Torlinie und wurde eine Beute von Tuspo-Keeper Schaub.

Lichtenauer FV: Bantis - Dickel (70. Eker), Dadah Baringo, Cristian Vidal, Dietz - Cucu, Vasylchenko (75. Breidt), Orschel, Fondus - Kaufmann, Tadeis Gambetta (46. Miftari).

Tore:1:0 Drube (4.), 2:0 Ungewickel (49./Foulelfmeter), 2:1 Cucu (60.), 2:2 Miftari (64.), 2:3 Kaufmann (67.).  eki

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