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Großalmeröder Feuerwehr schult in Erster Hilfe

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Von: Per Schröter

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Aus dem Film der Großalmeröder Feuerwehr: Zum Tag des Notrufs wurde das richtige Verhalten bei einem Unfall in einer Live-Sendung im Internet gezeigt.
Aus dem Film der Großalmeröder Feuerwehr: Zum Tag des Notrufs wurde das richtige Verhalten bei einem Unfall in einer Live-Sendung im Internet gezeigt. © Per Schröter

Vor 49 Jahren wurde in Deutschland die 112 als Notrufnummer eingeführt. Seit dem 11. Februar 1991 ist sie in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) sowie in vielen weiteren Ländern Europas und sogar in Russland und der Ukraine als Notrufnummer gültig.

Großalmerode – Am Freitag beteiligte sich die Feuerwehr Großalmerode mit einer im Internet ausgestrahlten Live-Sendung am offiziellen europäischen Tag des Notrufs.

Dazu hatten die Großalmeröder Feuerwehr, das Medienwerk Werra-Meißner und der DRK-Kreisverband Witzenhausen einen Film gedreht, in dem ein Autounfall nachgestellt und gezeigt wurde. Es ging darum, wie ein Notruf abgesetzt wird, was hinter den Kulissen abläuft und wie sich Ersthelfer am Unfallort verhalten sollten, bevor professionelle Hilfe eintrifft (HNA berichtete). Damit wurden nun in der Sendung, die auch auf dem Youtube-Kanal von „Almerode live“ zu sehen war, Themen rund um den Notruf behandelt.

Moderator Martin Jilg sprach mit Gästen von der Feuerwehr, dem DRK sowie weiteren Organisationen und Behörden im dafür eingerichteten Sende-Studio bei der Feuerwehr Laudenbach. Dabei ging es um Erste Hilfe, zum Beispiel durch Wiederbelebung, stabile Seitenlange und das Prüfen von Vitalfunktionen. Die Feuerwehr warnte zudem vor Gefahren im Haushalt. Sie stellte dazu einen Fettbrand nach.

Ein Höhepunkt der Sendung war der Besuch von Pierre-Enric Steiger, dem Präsidenten der Björn Steiger Stiftung. Der tragische Unfalltod seines damals achtjährigen Bruders Björn hatte Steigers Eltern bereits 1969 veranlasst, sich für die Einführung eines flächendeckenden Notfalldienstes zu engagieren. Pierre-Enric Steiger berichtete, wie dieses Engagement das Rettungswesen in Deutschland vorangetrieben hatte und wie sie mit Überzeugung und einer Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland den Grundstein für den einheitlichen Notruf gelegt haben. Zudem beschrieb er, wie sich die Stiftung heute mit Initiativen und Projekten dafür einsetzt, Notfallhilfe zu verbessern.

„Der Tag des Notrufs ist extrem wichtig, um immer wieder an die 112 zu erinnern“, sagte Martin Jilg in der Sendung. Das zeige schon die Tatsache, dass in der EU jede Minute 286 Notrufe eingingen. Der Dank des Moderators ging an alle, die sich an der Produktion der Livesendung beteiligt hatten. Einer Sendung, die viel Informatives zu bieten hatte und die am Ende kaum Fragen offen ließ. (Per Schröter)

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