Mehr als 400 Teilnehmer beim Kirschblüten-Walking

Unterrieden. Trotz der kühlen Witterung gingen über 400 Menschen beim Kirschblüten-Walking durch die blühende Landschaft.

Das Kirschblüten-Walking der Männer-Fitnessgruppe „Mumm 50“ des MTV Unterrieden zählt zu den größten Veranstaltungen seiner Art in ganz Hessen. Und auch wenn die Teilnehmerzahl der 16. Auflage am Sonntag mit 406 deutlich hinter denen der Vorjahre zurückblieb, waren die Organisatoren wieder einmal mehr als zufrieden.

„Nach der miserablen Wettervorhersage hatten wir schon das Schlimmste befürchtet“, sagte Eckhard Strauch. Dass es am Ende dennoch so viele Starter geworden seien, zeige, wie beliebt das Kirschblüten-Walking weit über die Region hinaus inzwischen ist. Und während die Temperaturen vor allem in den Morgenstunden eher winterlich waren und zeitweise sogar die eine oder andere Schneeflocke vom Himmel herab fiel, machte die Veranstaltung ihrem Namen dennoch alle Ehre. Anders als im Vorjahr stehen die Kirschbäume im Moment nämlich in voller Blüte.

Reges Treiben herrschte in der Gerhard-Schmidt-Turnhalle schon eine Stunde vor dem ersten Start. Hier eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen im Stehen, dort ein gemeinsames Foto mit Kirschenkönigin Nina. Und überall gut gelaunte Frauen und Männer, die den ersten Höhepunkt des Tages gar nicht abwarten konnten: Das gemeinsame Aufwärmprogramm mit „Vorturner“ Eckhard Strauch. Zu schwungvoller Musik folgten die Teilnehmer in der Turnhalle den Anweisungen Strauchs, der auf dem Podium selbst mächtig ins Schwitzen kam, dabei aber stets ein Lächeln und einen lockeren Spruch auf den Lippen hatte.

Gut vorbereitet ging es dann an die Startlinie, von wo aus es in einer großen Schleife über zwölf Kilometer erstmals in Richtung Neu-Eichenberg beziehungsweise in einer kleineren über sechs Kilometer durch das Werratal ging.

„Die Landschaft ist so schön, dass sie den meisten Teilnehmern trotz der Kälte ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte“, meinte Strauch, dessen Dank am Ende wieder an die vielen freiwilligen Helfer aus dem Verein, deren Frauen sowie von der Feuerwehr, dem Roten Kreuz und der Polizei ging. „Ohne ein derart starkes Team könnte man eine solche Großveranstaltung gar nicht stemmen.“

In der Kälte durch die Kirschblüte wandern

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