Mehrere 10.000 Artikel mussten von Ruß befreit werden

Nach Brand im Tegut in Witzenhausen: Sortiment fast wieder vollständig

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Geschafft: Tegut-Filialleiter Harald Romeis räumt Ware in das Chipsregal. Donnerstag hatte es hier gebrannt.

Witzenhausen. Nichts erinnert im Tegut-Markt in Witzenhausen mehr an das Feuer, das am Donnerstagabend im Chipsregal gelegt wurde und zahlreiche Lebensmittel verrußt hat.

„Unverpackte Lebensmittel und alles, was beschädigt war, wurde vernichtet und entsorgt“, sagt Filialleiter Harald Romeis. 

Diese Ware als Sonderposten anzubieten oder zu spenden sei aus lebensmittelrechtlichen Gründen nicht möglich gewesen, sagt Tegut-Sprecherin Stella Kircher. Sie beziffert den Schaden mit 15.000 Euro, 10.000 Euro davon entfallen auf Lebensmittel, die durch Feuer, Rauch, Ruß und Löschmittel verdorben wurden, auf 5000 Euro schätzt sie die Kosten für zusätzliche Arbeitsstunden und den Umsatzverlust. Es habe die Mitarbeiter viel Anstrengung gekostet, alles wieder herzurichten. Das Feuer ging offenbar von einem brennenden Chipsregal aus.

Mehrere 10.000 Artikel mussten von Ruß befreit werden. Jeder habe laut Romeis mitangepackt, sodass bereits am Freitag gegen 15 Uhr wieder die ersten Kunden in den Markt gelassen werden konnten. Spätestens am Mittwoch werden letzte kleine Lücken im Chipsregal, wo das Feuer ausgebrochen war, wieder aufgefüllt sein.

Derweil laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei Eschwege noch. Die Aufnahmen aus den Überwachungskameras wurden sichergestellt und werden aktuell ausgewertet.

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