Auf nach Kayunga: Zwei Freiwillige gehen bald nach Uganda

Beim Hüttenfest: Die Uganda-Team-Vorsitzende Isabell Junker (Mitte) mit den beiden Freiwilligen Jan Krause und Franziska Rehbein, die noch im August nach Kayunga aufbrechen. Foto: Schröter

Witzenhausen. Gut besucht war am Sonntagnachmittag der Witzenhäuser Platz der Partnerstädte, wo der Verein Uganda-Team mit zahlreichen Gästen sein Uganda-Hüttenfest feierte und die neuen Freiwilligen vorstellte.

„Die Beziehungen zu unserer Partnerstadt Kayunga werden immer enger“, betonte Isabell Junker, die im April den Vorsitz des Uganda-Teams von ihrem Mann Dirk übernommen hatte. Auch wenn der letzte gegenseitige Besuch ein Jahr zurückliege (damals waren acht Gäste aus Kuyanga zum Hüttenfest nach Witzenhausen gekommen), gebe es immer mehr private Kontakte und auch Freundschaften. „Auf beiden Seiten ist ein großes Interesse an der jeweils anderen Kultur und den Menschen vorhanden“, freute sich Junker. „Diese Städtepartnerschaft hat sich inzwischen zu einer echten Städtefreundschaft entwickelt“, ergänzte Bürgermeisterin Angela Fischer.

Den Auftakt zum Uganda-Hüttenfest hatte wieder ein ökumenischer Gottesdienst gemacht, in dessen Verlauf die beiden neuen Freiwilligen des Weltwärts-Projektes vorgestellt wurden. Der Großalmeröder Jan Krause und die Dransfelderin Franziska Rehbein reisen noch in diesem Monat nach Kayunga und werden dort ein Jahr lang an der Grundschule an Projekten mitarbeiten. Auf die Frage, warum sie sich für diesen Schritt entschieden hätten, meinten die beiden 19-Jährigen, dass sie ohnehin nach dem Abitur ins Ausland reisen wollten. Als sie dann in der HNA gelesen hätten, dass für das Weltwärts-Projekt noch zwei Freiwillige gesucht werden, hätten sie sich sofort beworben. „Für mich ist das unheimlich aufregend, weil ich bis zu meinem achten Lebensjahr mit meinen Eltern in Uganda gelebt habe“, meinte Jan Krause, dessen Vater Hartmut Leiter des Missionswerks Frohe Botschaft in Großalmerode ist. „Und ich bin sehr gespannt, wie es ist, Land und Leute jetzt durch Erwachsenenaugen zu sehen.“

Ängste oder Sorgen, dass ihnen in Afrika etwas passieren könnte, haben beide nicht. „Das kommt wahrscheinlich erst im Flieger“, sagte Franziska Rehbein. „Da ich Diabetiker bin, muss ich alle Medikamente mitnehmen und in Afrika besonders auf mich achten“, meinte Jan Krause. „Aber ich freue mich dennoch riesig auf die Zeit, die ich dort verbringen werde.“

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