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Nachfolge-Band der „Wise Guys“ trat in Witzenhausen auf

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Von: Per Schröter

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Mit ihrem Programm „Bunte Socken“ überzeugte die A-Capella-Band in der Liebfrauenkirche.
Mit ihrem Programm „Bunte Socken“ überzeugte die A-Capella-Band in der Liebfrauenkirche. © Per Schröter

Mit einem Konzert der Extraklasse begeisterte die A-Capella-Band „Alte Bekannte“ am Freitag das Publikum in der Witzenhäuser Liebfrauenkirche.

Witzenhausen – „Das ist ein sehr schöner, aber auch ein sehr ungewohnter Anblick: Eine volle Kirche“, scherzte Daniel „Dän“ Dickopf und sorgte damit gleich zu Beginn für einen Lacher. Mehr als 400 Fans waren aus weiten Teilen Nordhessens und Südniedersachsens zum zuvor zweimal wegen Corona abgesagten Konzert gekommen. Zusammen mit seinen ehemaligen Weggefährten Björn Sterzenbach und Ingo Wolfgarten von der 2017 aufgelösten Kultband „Wise Guys“ sowie mit Clemens Schmuck und dem Göttinger Friedemann Petter präsentierte Sänger und Komponist Daniel Dickopf das neue, nach dem aktuellen Album „Bunte Socken“ benannte Programm.

A-Cappella-Musik in Bestform mit ausgefeilten Kompositionen und feinsinnigen Texten. Die neuen, teils extrem witzigen, teils aber auch zum Nachdenken anregenden Songs mit vielsagenden Titeln wie „Nicht mein Zirkus“, „Ode an die Schnarchnasen“ oder eben „Bunte Socken“ bildeten dabei den Mittelpunkt der mehr als zweistündigen Show. Fehlen durften aber auch nicht Stücke wie „Wir sind alte Bekannte“ oder „Verboten“ vom ersten Album „Wir sind da“ oder „Es macht Spaß, auch mal nett zu sein“ von „Das Leben ist schön“. Einen der vielen Höhepunkte bildete ein Song, den die Alten Bekannten nur live präsentieren und bei dem der Michael-Jackson-Klassiker „Billie Jean“ zu „Billigjeans“ verballhornt wird. Was dieses Konzert zu etwas Besonderem machte, waren aber auch die leisen Töne und die persönlichen Geschichten zwischen den Songs. Etwa wenn Daniel Dickopf von seinem erst im Dezember 2021 erlittenen Schlaganfall erzählte, von dem er sich immer noch erhole und den man als Entschuldigung nehmen solle, wenn er einmal eine Choreografie verpatze. (Per Schröter)

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