Angebote für junge und betagte Patienten

Neue Chefärztin will Psychiatrie am Klinikum Werra-Meißner stärken

Dr. Henrike Krause-Hünerjäger
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Dr. Henrike Krause-Hünerjäger

Geballte 27 Jahre Berufserfahrung bringt die neue Chefärztin am Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie (ZPP) des Klinikums Werra-Meißner mit. Wir stellen sie vor.

Werra-Meißner – Dr. Henrike Krause-Hünerjäger wird am ZPP ab Montag, 3. Mai, als Nachfolgerin von Dr. Martin von Hagen die Geschicke der Stationen leiten.Zuvor war die 51-jährige Chefärztin und stellvertretende Ärztliche Direktorin in der Ameos-Klinik Hildesheim sowie Chefärztin und Leiterin des ambulanten Rehabilitationszentrums Psychosomatik in Braunschweig. Nach Studium, Approbation und Promotion in Göttingen folgten die beruflichen Stationen Königslutter, Wolfenbüttel und Braunschweig.

Laut einer Mitteilung des Klinikums Werra-Meißner ist Krause-Hünerjäger die psychiatrische Versorgung aller Diagnosen und Altersgruppen wichtig. „Ich möchte mit meinem Team dabei helfen, Lebensqualität und Motivation zu verbessern, Eigenständigkeit zu beachten, dem Leben eine andere Richtung zu geben und das eigene Glück zu finden.“ Dazu setzt sie auf Prävention und hochwertige Konzepte. Bis 2030 will Krause-Hünerjäger am ZPP ambitionierte Pläne umsetzen: „Unser Alleinstellungsmerkmal sollen die Früherkennung von Psychosen bei jungen Erwachsenen sowie die Adoleszenten- und Transitionspsychiatrie sein“, kündigt die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie an. Auch soll eine gerontopsychiatrische Station mit Tagesklinik-anteil für Menschen über 50 Jahren in Witzenhausen etabliert werden. In Eschwege sollen die drei Schwerpunkt-Konzepte der allgemeinpsychiatrischen Stationen geschärft werden. Dabei handelt es sich um die Bereiche „Akut-, Intensiv- und Schizophrenie-Spektrum“, „Psychotherapie, Psychosomatische Medizin, Depression und Burnout“ sowie „Suchterkrankungen und qualifizierter Entzug“. Daneben habe die neue Chefärztin auch die wirtschaftliche Lage des ZPP im Blick, sagt Klinikumssprecher Florian Künemund. Engagieren wolle sich Krause-Hünerjäger auch in der Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter – durch die Kooperationen mit den beiden Unis in Göttingen und Hamburg, für die das Klinikum Lehrkrankenhaus ist, sowie durch Messen, Spezialangebote und Hospitationen für Berufsanfänger. Das ZPP solle zu einem attraktiven Arbeitgeber mit guter Weiterbildung für junge Ärzte werden.

„Ich habe das Klinikum Werra-Meißner schon lange im Blick, kenne seine regionale sowie überregionale Bedeutung und halte es für ein zukunftsorientiertes Haus“, sagt Krause-Hünerjäger. Eine familiäre Veränderung hat dazu geführt, dass die zweifache Mutter aus Niedersachsen nach Fuldatal-Ihringshausen umzieht. Das breite Aufgabenfeld der Ärztlichen Leitung am ZPP sei ein guter Mix. „Zudem ist der Werra-Meißner-Kreis gerade für mich als E-Bikerin eine wunderschöne Gegend.“ fst Foto: Henrike Krause-Hünerjäger

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