Beamte arbeiten seit Jahren im Werra-Meißner-Kreis

Neue Dienststellenleiter bei der Polizei in Witzenhausen und Hessisch Lichtenau

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Die Neuen für Witzenhausen und Hessisch Lichtenau: Frank Schneider (von links) ist seit Mai stellvertretender Dienststellenleiter in Hessisch Lichtenau, Bernhard Werner ist seit Juli Dienststellenleiter in Hessisch Lichtenau und Ulrich Hennemuth ist seit Juli Dienststellenleiter in Witzenhausen.

Hessisch Lichtenau/ Witzenhausen. Stühlerücken bei der Polizeidirektion Werra-Meißner: Nachdem sich Witzenhausens Polizeichef Klaus Schinzel in den Ruhestand verabschiedet hat, müssen Posten neu besetzt werden.

Erster Polizeihauptkommissar Ulrich Hennemuth ist seit 1. Juli Dienststellenleiter der Polizeistation Witzenhausen. Der 58-Jährige übernimmt das Amt in der Polizeistation Witzenhausen von Klaus Schinzel, der in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Hennemuth, dessen Laufbahn bei der Polizei 1975 begann, war nach seinem Studium für den gehobenen Dienst in Wiesbaden bis 1991 in Frankfurt und Wiesbaden eingesetzt und ließ sich dann in den Werra-Meißner-Kreis versetzen. 22 Jahre richtete er seinen Dienst in der Polizeistation Witzenhausen aus, zuletzt als stellvertretender Dienststellen- und Ermittlungsleiter, bevor er 2013 nach Eschwege, 2014 nach Hessisch Lichtenau wechselte. Da Witzenhausen in den vergangenen Jahren gewissermaßen schon sein „dienstliches Zuhause“ geworden sei, äußerte Hennemuth, der auch gebürtiger Kirschenstädter ist, den Wunsch, dort die Leitung zu übernehmen. Diese Stelle sei zum einen durch die Angrenzung an Thüringen und Niedersachsen und den damit verbundenen Austausch mit den Anrainerdienststellen reizvoll, zum anderen stelle der Universitätsstandort eine Herausforderung dar: „Politische Themen werden ganz anders aufgegriffen als in anderen Städten im Kreis“, sagt Hennemuth, der vier erwachsene Kinder hat und mit seiner Frau in Bad Sooden-Allendorf lebt.

Hennemuths bisherige Stelle als Leiter derPolizeistation Hessisch Lichtenau übernimmt ab sofort Polizeihauptkommissar Bernhard Werner. Der 56-Jährige, der aus Bruchsal (Baden-Württemberg) stammt, hat einen erwachsenen Sohn und lebt mit seiner Frau in Hundelshausen. Zwischen 1991 und 2013 war Werner in verschiedenen Polizeirevieren in Kassel tätig, zuletzt als Dienstgruppenleiter im Revier Ost. Seit September 2013 war er stellvertretender Dienststellen- und Ermittlungsleiter der Polizeistation Witzenhausen. Diese nun vakante Stelle soll bis Mitte des Monats besetzt werden. Werner, der zum ersten Mal die Leitung einer Dienststelle übernimmt, freut sich auf neue Herausforderungen, wie die vorläufige örtliche Zuständigkeit der Polizeistation für die Autobahn 44.

Unterstützt wird Werner dabei von Polizeihauptkommissar Frank Schneider, der im Mai vom Dienstgruppen- und Abschnittsleiter in Eschwege zum stellvertretenden Dienststellenleiter wechselte. Der 54-Jährige ist gebürtiger Walburger, hat drei Kinder und lebt mit seiner Frau in Fürstenhagen. Schneider, dessen Vater und Frau ebenfalls bei der Polizei war, beziehungsweise ist, freut sich, zurück zu seinen Wurzeln zu kommen. „Wenn eine Kuh auf der Straße steht, weiß man, wen man anrufen muss“, nennt er einen Vorteil.

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