Neue Lampen für die Werra-Brücke in Witzenhausen

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Kontrast: Während die beiden linken Lampen bereits komplett erneuert sind, erkennt man an den beiden rechten Lampen noch deutlich das Alter.

Witzenhausen. Nach gut 50 Jahren wird derzeit die Beleuchtung der Werrabrücke in Witzenhausen erneuert und teilweise ersetzt.

Das Bauamt war sowohl durch Passanten als auch die Bauwerksprüfung von Hessen Mobil auf die verrosteten Masten aufmerksam gemacht worden. Selbst habe man das Problem ebenfalls bereits erkannt, sagt Bauamtsmitarbeiter Werner Fischer. Insbesondere die unverzinkten Stahlmasten, welche direkt auf dem Brückengeländer sitzen, waren verrostet.

Auch wenn eine Sanierung der Brücke im Gespräch sei, habe man diese nicht mehr abwarten können. „Niemandem ist geholfen, wenn ein Windstoß kommt, die Laterne umknickt und irgendetwas beschädigt“, sagt Fischer. Daher habe man im Winter vier neue Masten für knapp 2000 Euro pro Stück bestellt, die nun unter halbseitiger Sperrung mit Ampelführung installiert werden.

Arbeiten sollen vor dem Feierabendverkehr beendet sein

Diese Vorgehensweise sei von der Verkehrsbehörde vorgeschrieben, um die eine halbe Tonne schweren Laternen sicher aufstellen zu können. Um den Verkehr nicht allzu sehr zu beeinträchtigen, beginnen die Arbeiten erst nach dem Berufsverkehr ab neun Uhr und sind vor dem Feierabendverkehr gegen 15.30 Uhr wieder abgeschlossen.

Acht der zehn Lampen wurden bereits erneuert. Bis Ostern sollen die Arbeiten fertig sein. Die ursprünglich durch die auf dem Geländer angebrachten Masten verlaufende Kabelführung konnte nicht übernommen werden und geht nun über das Freikabel zwischen den Lampenköpfen. „Bei den Masten aus Guss war die Farbe abgeblättert, sie sind derzeit in Arenshausen zur Aufbereitung“, sagt Fischer.

Dort werden sie mit dem Sandstrahler bearbeitet, spritzverzinkt und lackiert. Wann die Straße für die letzten Arbeiten noch einmal gesperrt wird, ließe sich daher erst kurzfristig sagen. Um die Säuberung der Lampenköpfe kümmern sich die Mitarbeiter des Bauhofes.

„Gleichzeitig nutzen wir die Arbeiten dafür, die Beleuchtung von Natriumdampf auf LED umzustellen“, sagt Fischer.

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