Neuer Bau für helle Köpfe

Ökologische Agrarwissenschaften: Bibliothek des Uni-Fachbereichs wurde vergrößert

Freundlich und barrierefrei: Im Anbau des Bibliotheksgebäudes an der Nordbahnhofstraße lädt der neue Lesesaal auch dank neuer Arbeitsplätze zum Studieren und zur Projektarbeit ein. Foto: Schröter

Witzenhausen. 700.000 Euro hat er gekostet, knapp zehn Monate betrug die Bauzeit. Am Donnerstag nun wurde der Bibliotheksanbau des Fachbereichs Ökologische Agrarwissenschaften in Witzenhausen im feierlichen Rahmen eröffnet.

„Jeder Anbau ist eine architektonische Herausforderung“, sagte Professor Rolf-Dieter Postlep, Präsident der Universität Kassel. „Und diese Herausforderung wurde hier ganz großartig gemeistert“, zeigte er sich beeindruckt. Entstanden sei der Erweiterungsbau auf Initiative des Fachbereichs. Nach dreijähriger Planung seien sowohl die Bauzeit als auch die Kosten genau im Rahmen geblieben. „Das würde ich mir auch für unsere Bauten in Kassen wünschen“, lobte der Unipräsident alle Beteiligten.

Der außen in Rostrot gehaltene und innen ebenso modern wie einladend gestaltete Anbau ist 126 Quadratmeter groß und beherbergt den neuen Lesesaal. Er ist barrierefrei zugänglich und es stehen 22 zusätzliche Einzelarbeitsplätze sowie ein weiterer Gruppenarbeitsbereich zur Verfügung. WLAN- und USB-fähige Rechnerplätze sind vorhanden und es wurde ein Zeitschriftenbereich mit einer Lesezone eingerichtet. Außerdem wurde im Lesesaal der erste Ausleihautomat am Standort Witzenhausen aufgestellt. Dort ist während der gesamten Öffnungszeiten der Bibliothek die selbstständige Ausleihe möglich.

„Von den 700 000 Euro, die hier investiert wurden, stammen 500 000 aus dem Hochschulpakt“, berichtete Prof. Postlep. Die restlichen 200 000 Euro habe die Universität beigesteuert. „Und das hat sich wirklich gelohnt“, sagte er.

Einen „wesentlichen und nicht wegzudenkenden Bestandteil einer Universität“ nannte Dekan Dr. Peter von Fragstein und Niemsdorff die Bibliothek. „Sie gehört zu den Aushängeschildern ihrer Universität und ihres Fachbereichs“, ergänzte der leitende Bibliotheksdirektor Dr. Axel Halle. Für moderne Bibliotheken sei eine hohe Aufenthaltsqualität enorm wichtig – etwas, das in diesem Anbau definitiv gegeben sei.

„Ich freue mich sehr über diesen neuen Lesesaal und das damit verbundene Bekenntnis der Universität Kassel zum Standort Witzenhausen“, betonte Bürgermeisterin Angela Fischer. Aus eigener Erfahrung wisse sie, dass die Bibliothek aus Sicht der Studierenden etwas ganz Wichtiges sei. „In der Mensa kann man essen, von Dozenten bekommt man Noten, aber in die Bibliothek kann man jederzeit gehen und dort Zeit verbringen“, so Fischer, die selbst in der Kirschenstadt studiert hat.

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