CDU, Grüne und Freie Wähler gewinnen mehr Sitze im Stadtparlament

Wahl: Nur die SPD verliert in Bad Sooden-Allendorf

Alexander Neuenroth (von links), Michael Ruess und Natascha Rees sortieren im Briefwahlbezirk 3 die Umschläge.
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Blick in den Briefwahlbezirk 3 von Bad Sooden-Allendorf, wo Alexander Neuenroth (von links), Michael Ruess und Natascha Rees die Umschläge sortieren.

Die CDU hat ihre Stellung als stärkste politische Kraft in Bad Sooden-Allendorf gefestigt. Das ist das Ergebnis der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung, das am späten Dienstagnachmittag feststand. Danach können mit Ausnahme der SPD alle Wählergruppen in Bad Sooden-Allendorf zufrieden sein. Sie legten allesamt bei ihren Stimmenanteilen zu.

Bad Sooden-Allendorf – Das lag nur zum einen daran, dass die FDP diesmal nicht antrat. Bei der Kommunalwahl vor fünf Jahren hatten die Liberalen 6,5 Prozent geholt und damit auch zwei Mandate im Stadtparlament.

Zum größeren Teil aber gewannen CDU, Grüne und Freie Wähler diesmal Stimmenanteile der Sozialdemokraten. Die SPD brach von 32,0 Prozent ein auf 23,7 Prozent und verlor damit 3 ihrer bisher 9 Mandate im Stadtparlament. Schon vor 5 Jahren hatte die SPD fast 5 Prozent verloren.

Hauptgewinner sind die CDU und die Grünen. Die Union legte von 36,6 Prozent auf 45 Prozent zu, ein Plus von 8,4 Prozent. Im Stadtparlament bekommt sie nun 12 Sitze, zuletzt waren es 10.

Die Grünen gewannen 4 Prozent hinzu und kommen nun auf 16,9 Prozent. Damit überragen sie sogar ihr Ergebnis von vor zehn Jahren (16,5 Prozent) und erhalten 2 Mandate mehr, nun 5.

Auch die Freien Wähler (FWG) verbuchten mehr Stimmen: Hatten sie schon vor fünf Jahren ihr Ergebnis von 2011 mit plus 5,9 Prozent verdoppelt (12 Prozent), so kommen sie jetzt auf 14,4 Prozent. Damit gewinnen sie im Stadtparlament 1 Sitz hinzu und sind künftig mit 4 Stadtverordneten vertreten.

Die stärksten Ergebnisse hatte die CDU in Kammerbach (57,4 Prozent) und Kleinvach/Weiden (56,1), die schwächsten in Hilgershausen (33,1) und Ellershausen/Ahrenberg (34,6). Die Grünen waren am stärksten in Orferode (23,5) und Oberrieden (20), während es in Kammerbach nur 5,5 Prozent für sie gab.

Die Freien Wähler ragten in Hilgershausen heraus mit 25,6 Prozent, in Sooden-Süd kamen sie nur auf 10,7 Prozent.

Die SPD punktete in Ellershausen/Ahrenberg (41,5 Prozent und Hilgershausen (27,5) am meisten, erhielten in Kleinvach (15,5) und Orferode (18,1) ihren geringsten Stimmenanteil.

Die Wahlbeteiligung stieg um ein Drittel fast auf 64,8 Prozent, was sicherlich mit der parallel stattgefundenen Bürgermeister-Direktwahl erklärt werden kann. sff

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