Offene Gärten in Witzenhausen und Bad Sooden-Allendorf

Tag der offenen Gartenpforte in Bad Sooden-Allendorf: Im Garten von Gabriele Kniese an der Rothesteinstraße finden sich Teiche, Putten und Tierfiguren neben blühenden Pflanzen. Foto:  Schröter

Witzenhausen / Bad Sooden-Allendorf. Der „Tag der offenen Gartenpforte" lockte am Sonntag zahlreiche Naturfans nach Witzenhausen, Bad Sooden-Allendorf und die dazu gehörigen Ortschaften.

Dort hatten auch in diesem Jahr wieder engagierte Gartenbesitzer ihre grünen Oasen für die Allgemeinheit zugänglich gemacht und präsentierten voller Stolz das, was sonst nur Freunde und Bekannte zu sehen bekommen.

Ob ländlicher Bauerngarten oder grüne Stadt-Oase, weitläufiger Privatpark oder kleiner Reihenhausgarten - die Aktion zeigte wieder einmal eindrucksvoll, wie vielfältig und ideenreich die private Gartenkultur im Werra-Meißner-Kreis ist. Aber es gab für die Gartenbesitzer auch andere Beweggründe, sich am Tag der offenen Gartenpforte zu beteiligen.

„Unser Ziel war es in erster Linie, Werbung für Bad Sooden-Allendorf zu machen und zu zeigen, dass sich hinter den Fachwerkfassaden dieser schönen Stadt viel mehr verbirgt, als man eigentlich vermuten würde“, sagte beispielsweise Berthold Tux, der zusammen mit seiner Frau Ilona einen alten Stadt-Bauernhof und das dazugehörige Grundstück in ein kleines Paradies verwandelt hat.

Doch nicht nur die Gärten, sondern auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen und hören lassen. Vor allem rund um die St. Crucis-Kirche war einiges los. Neben Kinderanimation auf dem Kirchplatz und einem von Imker Bernd Michael Neumann veranstalteten Bienenwettflug sorgte das Duo „Twice is nice“ für musikalische Unterhaltung. Eine historische Stadtführung und das im Landivisiau-Park aufgeführte Stück „Schwarze Schafe leben besser“ vom Kindertheater Laku Paka rundeten das Programm ab.

Ein vielfältiges Programm war auch für die Witzenhäuser Gartentour vorbereitet, die sogar mit dem Planwagen absolviert werden konnte. Musik., Lesungen, Vorträge ergänzten das, was im Mittelpunkt stand, nämlich die Gärten in der Stadt und den Stadtteilen, wo die Besucher auch so manchen Tip bekamen.

Offene Gärten in Witzenhausen und Bad Sooden-Allendorf

Und als Witzenhäuser Spezialität gab es im Hotel „Zur Warte“ in Dohrenbach Musik vom künftigen Königshaus. Zwischen Fröschen, Graupapageien und einer bunten Blumenpracht trafen sich die Kandidatinnen, die sich am 28. Juni der Wahl zur Kirschenkönigin stellen werden. Laura Benderoth, Jana Schmidt und Natascha Zänker saßen im Garten des Hotels zusammen und hörten Nina Schmidt und Marie-Luise Stickler zu. Die beiden musikalischen Kandidatinnen spielten Gitarre und Trompete und sangen moderne Popsongs.

In Witzenhausen waren unter vielen anderen auch Transistion Town und der Lehr- und Lerngarten sowie das Tropengewächshaus der Uni bei der Gartentour dabei. Und zum Abschluss des schönen Frühsommertags gab es auf dem Marktplatz eine Jam Session, zu der sich einige der Musiker dieses Tages zusammenfanden. (per/zwh)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.