Der Garten- und Landschaftsbauer pflegt auch die Grünanlagen

Pascal Dankenbrink wurde als neuer Küster ins Amt eingeführt

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Flankieren ein schlichtes, mit Pfingstrosen geschmücktes Holzkreuz: Pfarrer Henrik Heinicke (links) und der neue Küster der Liebfrauenkirche, Pascal Dankenbrink.

Seit November bereits im Dienst der Witzenhäuser Liebfrauenkirche, ist am Sonntag bei einem Gottesdienst unter freiem Himmel der 29-jährige Pascal Dankenbrink feierlich ins Amt des neuen Küsters eingeführt worden. 

„Wir freuen uns, dass du bereit bist, diese Aufgabe zu übernehmen“, sagte Pfarrer Henrik Heinicke. Der Küster sei „der gute Geist des Hauses“, fügte er hinzu und erteilte dem Kirchendiener Gottes Segen.

Dankenbrink, der im Witzenhäuser Stadtteil Roßbach zu Hause ist, hat sich im Februar als Garten- und Landschaftsbauer selbstständig gemacht und diesbezüglich seine Qualitäten bereits in den Grünanlagen des Corvinushauses unter Beweis gestellt.

Der ledige Mann, als Küster mit einer halben Stelle ausgestattet, tritt in die Fußstapfen seines Vaters Jürgen, der es bis 2017 am selben Gotteshaus auf 34 Jahre als Kirchendiener gebracht hat. Sohn Pascal nahm viele Glückwünsche entgegen, so von Pfarrer Frieder Brack und dessen Kollegin Kerstin Ortmann, die im Namen des Kirchenvorstands unter anderem für die Lieblingstiere des neuen Küsters selbst gebackene Pferde-Leckerli mitgebracht hatte.

In Front zum Hauptportal nahmen zahlreiche evangelische Christen an der Amtseinführung teil – auf Klappstühlen in gebotenem Sicherheitsabstand und mit Schutzmasken ausgerüstet. „Es liegt mehr in der Luft als nur Gefahr“, spielte Pfarrer Heinicke in seiner Predigt auf die Corona-Pandemie und das Geschehen an Pfingsten an, wonach der Heilige Geist 50 Tage nach Ostern vom Himmel herabgestiegen sei, um den Glauben an Jesus Christus verbreiten zu lassen, was heute noch als die Geburtsstunde der Kirche gilt. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Bezirkskantor Christopher Weik am Flügel, Wolfgang und Jakob Glatzel an Oboe und Horn sowie Martin Rein am Fagott. Nach langer Durststrecke findet der erste Gottesdienst in der Liebfrauenkirche am kommenden Sonntag statt.

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