Sie geht gut behütet nach Kassel

Pfarrerin Renja Rentz verlässt Hundelshausen

+
Ehrende Worte von den Gästen: Dekanin Laakmann (von links), Pfarrerin Dr. Renja Rentz, Ortsvorsteherin Karin Meissner-Erdt (Hundelshausen) und Amtskollege Peter Schill (Dohrenbach) sowie Bürgermeisterin Angela Fischer.

Hundelshausen. Man werde ihre wundervollen Predigten und ihr aufgeschlossenes Wesen vermissen. Diese Gedanken zogen sich durch die Reden bei der Verabschiedung von Pfarrerin Dr. Renja Rentz aus dem Kirchspiel Hundelshausen/ Dohrenbach.

Sie übernimmt die Gemeinde Unterneustadt in Kassel. Nachfolger ist Dr. Christian Schäfer aus Melsungen. Er wird am 17. Dezember ab 14 Uhr in Dohrenbach vorgestellt.

Der Weggang von Renja Rentz nach nur zwei Jahren sei zwar schmerzlich, man respektiere aber den Entschluss, sich einer neuen Herausforderung in der Großstadt zu stellen, sagte für den Kirchenvorstand Hundelshausen Ursula Lückert.

Ortsvorsteherin Karin Meissner-Erdt hatte ein passendes Geschenk mitgebracht, eine breitkrempige Kopfbedeckung, damit die Geistliche gut behütet nach Kassel kommt. Beifall und Gelächter im gut besetzten Gotteshaus. Bürgermeisterin Angela Fischer hob hervor, dass die Menschen in den Gemeinden schnell Vertrauen zu ihrer neuen Pfarrerin gefasst hätten. Wörtlich: „Sie haben uns in ihr Herz aufgenommen.“

Aufgeschlossen, kontaktfreudig und burschikos - so haben die Menschen Renja Rentz erlebt: Im Gottesdienst durfte geklatscht werden, und auf die Kanzel brachte sie, zu Demonstrationszwecken, eine Flasche Bier mit. Unvergessene Eindrücke, die Heinz Schwendt für die Hundelshäuser darstellte. Der Kirchenvorstand hatte sich etwas einfallen lassen und ließ „zwei Jahre Rentz“ in einem Sprechstück Revue passieren,

Im Zeichen des ersten Advents stand die letzte Predigt der Geehrten: Bei ihrer Ankunft sei sie auf viele Türen gestoßen, mächtige der Kirche und des Pfarrhauses und viele verschiedene in den Wohnhäusern der Menschen. Die Hundelshäuser und Dohrenbacher hätten für sie die Türen weit aufgemacht. Sie habe in den zwei Jahren viel gelernt, dafür sei sie dankbar. In diesem Sinne rief sie dazu auf, für Gott die Türen zu öffnen. Gerade im Advent gelte es, auf jene zuzugehen, die des Kontaktes bedürfen. Dekanin Ulrike Laakmann entpflichtete Rentz von ihrer Aufgabe und erwähnte auch die Zusatzaufträge im Seniorenzentrum der Awo und der Evangelischen Studentengemeinde. Es seien viele, die ihre Arbeit in guter Erinnerung behalten werden.

Für einen festlichen, musikalischen Rahmen sorgten der Singkreis und der Projektchor.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.