Kartierungen sollen im Februar 2022 starten

Für Suedlink werden in Hessisch Lichtenau Baustellen gesucht

 Grabemaschine beim Verlegen von Erdkabel.
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Suedlink-Trasse: Im nächsten Jahr soll es Kartierungen auch im Raum Hessisch Lichtenau geben. Unser Archivbild zeigt eine Grabemaschine zum Verlegen der Erdkabel.

Nicht nur im Werratal und im Ringgau werden im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens weiter Vorbereitungen getroffen, die Megastromleitung Suedlink in die Erde zu bringen. Auch der Raum Hessisch Lichtenau ist davon betroffen.

Hessisch Lichtenau – Konkret ließ der Netzbetreiber TransnetBW in der vorigen Woche durch die Stadt Hessisch Lichtenau amtlich bekannt machen, dass im nächsten Jahr biologische Kartierungen im Bereich der Lossestadt stattfinden. Dabei soll der Bestand an Fauna und Flora in bestimmten Bereichen erkundet und dokumentiert werden.

Dazu sollen unter anderem Begehungen stattfinden, auch würden die Kartierer Lockstöcke und Nistkästen anbringen und Tiere mit der Hand und mit dem Kescher fangen.

Die Eigentümer der Grundstücke müssen die Maßnahmen dulden, sollen aber noch extra informiert werden.

Die Kartierungen rund um Hessisch Lichtenau fänden voraussichtlich ab Februar statt, erklärte Pressesprecherin Hanna Jansky von TransnetBW auf Anfrage. Es gehe um das Vorkommen von Amphibien, Brutvögeln, Schmetterlingen, Libellen und Reptilien.

Gesucht würden unter anderem mögliche Plätze, auf denen Baustellen eingerichtet werden können. Die Stromleitungen selbst würden „natürlich im festgelegten Korridor verlegt“, also weit entfernt von Hessisch Lichtenau.

Kartiert wird laut Jansky östlich der Kernstadt bis vor Walburg im Bereich der Bundesstraße 7 und der A 44, südlich der Stadt im Bereich des Baustoffhofs sowie bei der Orthopädischen Klinik auf der anderen Seite der B 7, wo sich auch ein kleines Gewässer befinde.

Da die ortsüblichen Bekanntmachungen eine längere planerische Vorlaufzeit hätten, so die Sprecherin, könne es sein, dass manche Flächen bereits in der Planung wieder ausgeschlossen worden sind und somit doch nicht mehr untersucht werden müssen, bevor es zur Kartierung kommt.

Diese erfolgt auch in mehreren verschiedenen Zeiträumen.  (sff)

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