Umgestürzter Baum versperrt Radweg

Radler kommen nicht mehr von Hedemünden nach Blickershausen

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Kurt Köhler fährt im Sommer gern mit dem Rad zur Arbeit. Das ist durch den umgestürzten Baum momentan nur schwer möglich.

Für Fahrradfahrer ist der Weg von Hedemünden nach Blickershausen aktuell durch einen Baum versperrt.

 Im Sommer fährt Kurt Köhler gerne mit dem Fahrrad zur Arbeit. Dafür radelt er von Hedemünden nach Witzenhausen auf dem Fahrradweg an der Werra entlang. Alleine ist er damit nicht, auch viele andere Menschen nutzen den Weg täglich.

Seit der Flutwelle von Sonntag auf Montag, 14. auf 15. Juni, ist das nur noch schwer möglich – ein entwurzelter Baum ist aus dem angrenzenden Wald über die Absperrung auf den Radweg gefallen und versperrt diesen nun komplett. Das seit immerhin schon 14 Tagen.

Konkret bedeutet das, dass man von dem Radweg runter auf die Wiese zur Werra hin fahren muss, um an dem Hindernis vorbeizukommen – für Kinder und ältere Menschen kein einfaches Unterfangen. Kurt Köhler sagt dazu: „Der Baum auf dem Radweg ist für viele Menschen im Alltag ein Problem. Bei schönem Wetter nutzen viele den Weg, um zur Arbeit zu kommen und zurück. Gut für Körper, Geist und Natur.“ An manchen Wochenenden würden seiner Schätzung nach etwa 400 Menschen den Weg befahren.

Das Problem an der Sache: Der an den Weg angrenzende Wald ist in Privatbesitz, wie Norbert Heinemann, Fachbereichsleiter Finanzen der Stadt Witzenhausen, erklärt.

Nun sei es Aufgabe des Grundbesitzers, für die Räumung des Baums zu sorgen. Dieser sei von der Stadt kontaktiert worden und Anfang der Woche werde ein Mitarbeiter des Bauhofes die Stelle begutachten. Man hoffe, dass Kinder und Erwachsene schon bald wieder den Weg befahren können.  

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