Radnabe gelöst: Rollstuhlfahrer hatte viel Glück

Hessisch Lichtenau. Wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt die Polizei Hessisch Lichtenau. Die Beamten sprechen von einem unglaublichen Vorfall, bei dem Schlimmes hätte passieren können. Ein 66 Jahre alter gehbehinderter Mann zeigte ihn am Freitag an.

Seinen Angaben zufolge fuhr der Mann mit einem Elektro-Rollstuhl am Donnerstagvormittag zum Einkaufen. Dabei löste sich das linke Hinterrad seines Fahrzeugs, als er leicht gegen einen Bordstein geraten war. Mit mit viel Glück sei es nicht zum Sturz gekommen, bei dem der 66-Jährige wahrscheinlich verletzt worden wäre.

Bei näherer Untersuchung des Rollstuhls stellte sich laut Polizeibericht heraus, dass die Verschraubung an der Radnabe des Rades von einem Unbekannten gelöst worden sein muss. Für die Verleihfirma des Gefährts scheidet ein technischer Defekt aus.

Der Gehbehinderte kann sich nicht erklären, wer zu einer solchen Tat im Stande sei. Der Rollstuhl war zuletzt seit Dienstag im Flur des Wohnhauses Kirchstraße 67 in Hessisch Lichtenau abgestellt. Mit allen Mitbewohner habe er ein gutes Verhältnis, sagte der 66-Jährige der Polizei, die jetzt um Hinweise bittet unter Tel. 0 56 02 / 9 39 30. (sff)

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