Reise in unsere Vergangenheit

Veranstaltungsreihe „Ohne Grenzen“ wurde vor dem ersten Doku-Film eröffnet

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Eröffnung der Reihe „Ohne Grenzen“: Im Capitol stellten (von links) Organisatorin Diana Brehm, Bürgermeisterin Angela Fischer und Kino-Betreiber Ralf Schuhmacher das Programm bis zum 9. November noch einmal vor.

Witzenhausen.  Keine zwei Wochen vor dem Jubiläum der historischen Öffnung der innerdeutschen Grenze hat am Dienstagabend in Witzenhausen ein Veranstaltungsreigen begonnen, mit dem an die Ereignisse 1989 und die Situation in der DDR erinnert werden soll.

Statt einer Feier mit Bier und Bratwurst habe sie etwas Schönes, etwas Besonderes organisieren sollen, berichtete Stadtmanagerin Diana Brehm bei der Eröffnung im Capitol-Kino vom Anstoß von Bürgermeisterin Angela Fischer. Zusammen mit Stephan Sommerfeld von der Jugendbildungsstätte Burg Ludwigstein stellte Diana Brehm entsprechend ein interessantes und abwechslungsreiches Programm unter dem Motto „Reise in unsere Vergangenheit“.

Dazu gehört auch eine Wanderausstellung „Ohne Grenzen“, die erst ab heute und nicht, wie angekündigt, seit Montag zunächst in der Erlöserkirche gezeigt wird. Dieses Gefühl von 1989, dass wir dankbar sein durften über das Ende der über 40-jährigen Trennung, soll jetzt wieder aufleben durch die verschiedenen Veranstaltungen, sagte Bürgermeisterin Angela Fischer. Sie drückte die Hoffnung aus, dass sich die Menschen erinnern und darüber freuen, „welchen großen Glücksmoment wir miterleben durften“.

Einblicke in die Geschichte will auch Ralf Schuhmacher ermöglichen, wozu er in seinem Kino acht Dokumentar- und Spielfilme in dieser und der nächsten Woche zeigt. Bei der ersten Vorstellung am Montag sahen sich die 30 Besucher nach den Eröffnungsworten den Streifen „Zonenmädchen“ an – Porträts von fünf Frauen, die ihre ostdeutsche Identität und Erfahrungen ganz unterschiedlich verhandeln. (sff)

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