Kasseler Regierungspräsident Klüber lobt Zustand der Werratal-Therme

Neuer Kurdirektor von Bad Sooden-Allendorf plädiert für Kurortentwicklungskonzept

Der Kasseler Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber (CDU/Zweiter von links) ließ sich von (von links) Bürgermeister Frank Hix (CDU), Thermen-Betriebsleiter Patrick Gerlach und dem neuen Kurdirektor Jens Lüdecke die Werratal-Therme in Bad Sooden-Allendorf zeigen. Hier sind sie im Saunabereich.
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Besuch aus Kassel: In Bad Sooden-Allendorf ließ sich Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber (CDU/Zweiter von links) von (von links) Bürgermeister Frank Hix (CDU), Thermen-Betriebsleiter Patrick Gerlach und dem neuen Kurdirektor Jens Lüdecke die Werratal-Therme zeigen. Hier sind sie im Saunabereich.

Neuer Kurdirektor, neue Ideen: Jens Lüdecke, seit Anfang des Monats im Amt als Chef der Tourismus- und Kur-AöR der Stadt Bad Sooden-Allendorf, möchte ein Kurortentwicklungskonzept erstellen lassen. Ziel dabei: Die Pläne und Projekte mit einer Einordnung nach Dringlichkeit zusammenfassen, mit denen die Qualität des Reha-Standortes weiter verbessert wird.

Bad Sooden-Allendorf – Dieses Ansinnen stellte Lüdecke am Mittwoch in der Werratal-Therme in Bad Sooden-Allendorf dem Kasseler Regierungspräsidenten Hermann-Josef Klüber (CDU) vor, der die Stadt bei seiner RP-vor-Ort-Tour am Vormittag besuchte. Dabei will er örtliche Anliegen aufnehmen und sich um Möglichkeiten zur – zumeist finanziellen – Unterstützung kümmern.

Entsprechend fragte auch Lüdecke nach Fördergeld, um mithilfe eines externen Büros eine Art Masterplan zur kurörtlichen und touristischen Weiterentwicklung und Stärkung der Badestadt erarbeiten zu lassen.

Eine weitere Bitte an Klüber: Ein „gutes Wort“ einlegen bei den Verantwortlichen beim Land, wenn verhandelt wird über eine Aufstockung der Corona-Sonderhilfen speziell für die 13 Heilbäder in Hessen, die auch eine Therme betreiben. Aufgrund der Pandemie-Vorgaben dürften auch derzeit nur 200 Besucher gleichzeitig das Bad benutzen und 100 die Sauna, wo zudem das Dampfbad sicherheitshalber noch weiterhin geschlossen bleiben muss, wie Betriebsleiter Patrick Gerlach erklärte. Das bedeute auch weniger Einnahmen als sonst möglich.

Die Werratal-Therme in Bad Sooden-Allendorf bezeichnete der RP als „wunderbar“, sie gefalle ihm gut, sagte er nach einem Rundgang durch die Einrichtung zu Beginn seines Besuchs. Auch lobte er ihren gepflegten Zustand, der der ständigen Sanierung auch weniger sichtbaren Details zu verdanken sei. Die Therme sei ein Alleinstellungsmerkmal im Werra-Meißner-Kreis, das – im Länderdreieck Hessen-Niedersachsen-Thüringen – auch viele Gäste aus einem großen Einzugsgebiet habe.

Der RP fragte unter anderem nach Hochwasserschutz im Werratal, nach Zustand und Ausstattung der Schulen im Landkreis und nach dem Stand des Breitband-Ausbaus. Dabei erfuhr er durch Bürgermeister Frank Hix unter anderem von einem „grauen Fleck“ im Gewerbegebiet von Sooden, also noch fehlender Versorgung dort mit Glasfaser. (sff)

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