Schüler schnupperten in Redaktionsalltag

Ein Schultag mal anders: Girls’ und Boys' Day im SCA-Werk

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Praxisteil: Beim Zusammensetzen der Bausets ließen sich Rosa Reisinger (links) und Marie Stakelies von Projektmanager Torsten Stoffregen von SCA Hygiene Products gute Tipps geben.

Witzenhausen. Beim mittlerweile auch für Jungen geöffneten Girls’ Day, bei dem Schüler einen Tag lang ins Berufsleben schnuppern können, lernten am Donnerstag Christian Müller (12) von der Johannisberg-Schule Witzenhausen und Vincent Koch (13) von der Valentin-Traudt-Schule Großalmerode den Redaktionsalltag der HNA kennen.

Und schauten sich den Girls’ Day im Werk SCA Hygiene Products in Witzenhausen an, um darüber folgenden Bericht zu schreiben.

Einmal nicht zur Schule gehen, sondern mal sehen, wie in Betrieben gearbeitet wird. Das ist für die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen mit dem Zukunftstag „Girls’ Day“ Pflicht und macht auch Spaß, weil es eine schöne Abwechslung ist.

Auch in dem Werk von SCA Hygiene Products in Witzenhausen waren am Donnerstag fünf Schülerinnen. Sie hatten sich entschieden, diesen Betrieb im Gelstertal ein wenig zu inspizieren. Außerdem waren noch vier Schüler von der Johannisberg-Schule an diesem Aktionstag bei SCA, weil derzeit die Jobwoche der Johannisberg-Schule stattfindet. Der Tag, an dem in einen Betrieb gegangen wird, war parallel auf den Girls’ Day gelegt.

Diese neun Schüler machten sich mit der Technik und der Produktion in diesem Werk vertraut. Bei SCA in Witzenhausen wird aus Zellstoff, der aus allen Teilen der Welt angeliefert wird, Toilettenpapier hergestellt.

Zuerst wurden sie Projektmanager Torsten Stoffregen und Jutta Niklass, der Assistentin der Geschäftsleitung, durch die Fabrik geführt und zunächst über die Papierproduktion informiert und später noch über die Weiterverarbeitung zu Toilettenpapier.

Vor dem Mittag ging es auch noch in die Ausbildungswerkstatt. Dort, wo unter anderem Fynn-Jannes Franke den Beruf des Industriemechanikers erlernt, durften sich die Schülerinnen und Schüler nach einem kurzen theoretischen Teil auch an der Praxis versuchen. Dazu durften sie aus zwei Bausets wählen, entweder ein kleines Elektro-Alarmsystem oder ein Reaktions-Spiel, welches sie zusammenbauten und testeten. Angeleitet wurden sie dabei von Ausbildungsleiter Michael Richter.

Das machte allen sichtlich Spaß. Die zwölfjährige Marie Stakelies aus der Johannisberg-Schule erzählte, dass das Bauset für sie nicht sehr schwer, aber auch nicht zu leicht gewesen sei. Sie sagte aber auch, dass sie sich nicht vorstellen könne, in dem Werk zu arbeiten, da ihr moderne Technik nicht besonders liege. Die 13 Jahre alte Rosa Reisinger von der Valentin-Traut-Schule hatte sich für den „Schnuppertag“ bei SCA entschieden, da dieses „Tagespraktikum“ in Witzenhausen angeboten wurde.

Leider konnten nicht alle Schüler eine schöne Praktikumsstelle für einen Tag ergattern, da viele begehrte Plätze schnell belegt waren. Trotzdem war es bestimmt für alle eine interessante Erfahrung.

Von Christian Müller und Vincent Koch

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