Sophia Gilles gewinnt Kochwettbewerb in den Beruflichen Schulen

Einen Verlierer gab es nicht: Die Azubis (von links) Madeline Zimmermann (4. Platz), Benjamin Pressler (4. Platz), Dominik Sommer (2. Platz), Siegerin Sophia Gilles, Patrick Seifert (4. Platz) sowie Ilknur Kirmizigül (3. Platz) waren die Teilnehmer vom Kochwettbewerb. Rüdiger Klein (links) vom Köcheverein Werratal und Fachlehrer Harald Heinzl (rechts) begutachteten die Menüs. Fotos:  Metzler

Witzenhausen. Als Vorspeise marinierter und gegrillter Tofu mit einer Variation einer Roten Beete sowie Kokosmilch-Espuma. Mit dieser und weiterer Leckereien hat Sophie Gilles den Frau-Holle-Pokal in den Beruflichen Schulen gewonnen.

Das Hauptgericht, ein gegrillter Kabeljau mit Kartoffelpüree, Winter- und Wurzelgemüse und einer Weinsauce. Als Dessert Buchweizencrêpes, gefüllt mit Orangen und Nussquark, dazu Himbeersorbet.

So lautet das diesjährige Siegermenü vom Kochwettbewerb in den Beruflichen Schulen Witzenhausen. Gezaubert wurde es von Sophia Gilles innerhalb von fünf Stunden. Die Auszubildende setzte sich gegen ihre Mitbewerber Patrick Seifert, Ilknur Kirmizigül, Dominik Sommer, Madeline Zimmermann und Benjamin Pressler durch und sicherte sich den begehrten Frau-Holle-Pokal.

Sechs Mitglieder vom Kochverein Werratal begutachteten das Handwerk der Nachwuchsköche aus dem Werra-Meißner-Kreis und Kassel. Dabei beurteilten sie nach sechs Kriterien: Die Menü-Zusammenstellung, Hygiene und die Arbeitstechnik und Materialverwendung. Die restlichen Punkte wurden auf das Drei-Gänge-Menü verteilt.

Bei dieser Kreation gab es extra viel Gemüse.

Den Teilnehmern wurden die gleichen Grundzutaten für die Zubereitung ihrer Speisen zur Verfügung gestellt. Für die Vorspeise waren das Tofu und rote Beete, für den Hauptgang der Fisch Kabeljau und für das Dessert Zutaten für den Crêpes-Teig. „Damit sollen unsere Auszubildenden in ihrer Kreativität gefördert werden. Wir wollen alles aus ihnen rausholen. Außerdem ist der Kontest eine hervorragende Vorbereitung auf die Abschlussprüfung. Sie findet unter ähnlichen Bedingungen statt“, sagt Jury-Mitglied Rüdiger Klein. Er achtete bei der Ausführung nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf die Optik der Speisen. „Das Auge isst schließlich immer mit.“

Um an dem Wettbewerb teilnehmen zu können, mussten die Schüler des zweiten und dritten Ausbildungsjahres an einer Prüfung teilnehmen. Von den 16 Nachwuchsköchen schafften es nur sechs, sich zu qualifizieren, unter ihnen Gilles. Sie bereitete sich bereits zu Hause und in ihrem Ausbildungsbetrieb, dem Hotel Hohenhaus in Holzhausen gut vor. „Ich habe das Menü für meine Eltern und im Betrieb gemeinsam mit dem Küchenchef gekocht“, erzählt die Auszubildende. Die größte Herausforderung war für sie der Fisch. „Darin habe ich noch nicht so viel Erfahrung.“

Überzeugen konnte sie die 30 eingeladenen Gäste. Lehrer, Familienmitglieder und die Sponsoren, die Flach GmbH und Distner Gastro GmbH, ließen sich die leckeren Kreationen des Nachwuchses schmecken.

Anschließend fand die Siegerehrung statt. „So knapp war es noch nie“, ließ Klassenlehrer Harald Heinzl verlauten. Zwischen dem ersten und zweiten Platz gab es einen Unterschied von 0,05 Punkten.

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