Sozialpreis ging an viele ehrenamtlich Engagierte

Ausgezeichnet für ihre vorbildliche Arbeit in der Flüchtlingshilfe: Der Sozialpreis des Werra-Meißner-Kreises ging in diesem Jahr an die vielen ehrenamtlich Engagierten. Foto: Weber

Werra-Meißner. Im Werra-Meißner-Kreis ist das ehrenamtliche Engagement für Flüchtlinge enorm groß. „Das ist nicht selbstverständlich“, sagte Landrat Stefan Reuß.

Auf dem dritten Integrationsforum Werra Meißner im Rittersaal des Landgrafenschlosses in Eschwege ließ Reuß nicht wenig stolz durchblicken, wie gut der Kreis die große Herausforderung bisher bewältigt habe.

Deshalb sollte das Forum diesmal vor allem dazu genutzt werden, zu danken - nicht nur den Hauptamtliche, sondern den vielen ehrenamtlichen Helfern. Deshalb vergab der Kreis den mit 2700 Euro dotierten Sozialpreis 2015 an 13 Einzelpersonen oder Vereine.

• Dieter Hartmut aus Eschwege erhielt den Preis für sein Projekt der gemeinsamen Obsternte von Flüchtlingen für soziale Einrichtungen.

• Ramiz Arifi von der Werkstatt für jungen Menschen in Eschwege hat das Projekt „Integrationslotsen im Werra-Meißner-Kreis“ geleitet und gestaltet.

• Das Ehepaar Oesterheld aus Witzenhausen organisierte Spielkreise für Kinder, Tagesausflüge und Spenden für Flüchtlinge.

• Fritz Kurz, Stadtrat aus Sontra, engagiert sich im Verein Bürgerhilfe Sontra.

• Gerda Brückmann, Walburga Spindler und Markus Bechtel aus Hessisch Lichtenau engagieren sich als Ehrenamtliche in der Erstaufnahmeeinrichtung Hessisch Lichtenau.

• Hans Sterzinger aus Eschwege legte mit Kindern aus einheimischen und Flüchtlingsfamilien ein Gemeinschaftsgärtchen in Niddawitzhausen an.

• Das Ehepaar Clare und Dr. Michael Berger aus Eschwege hat in dem Gemeindehaus der Marktkirche den Kontaktkreis „Brückenbauen“ ins Leben gerufen.

• Georg Rost, Ortsvorsteher von Eltmannshausen, engagiert sich für die Asylbewerber in der Gemeinschaftsunterkunft in Eltmannshausen.

• Kolja Braun und Abdul Yildiz aus Witzenhausen haben eine Kontaktstelle für freiwillig Engagierte in der Flüchtlingsarbeit aufgebaut.

• Helga Finger aus Bad Sooden-Allendorf hat als Vorsitzende des Sozialkreises BSA das Projekt „Kochen, Kegeln, Kennenlernen“ gegründet.

• Michaela Seifert aus Meißner setzt sich für die Flüchtlingen in der Gemeinschaftsunterkunft Abterode ein.

• Das Familienzentrum Bad Sooden Allendorf unterstützt seit 2014 die Migration von Menschen und deren gute Integration.

• Die psychiatrische Abteilung des Klinikums Werra-Meißner behandelt Menschen mit Migrationshintergrund in Krisensituationen.

• Ein Sonderpreis ging an Helga Backhaus aus Sontra, die sich im AWO-Seniorenzentrum engagiert.

Staatssekretär Jo Dreiseitel, der hessische Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung, übergab zusammen mit Reuß die Sozialpreise.

Verleihung des Sozialpreises im Werra-Meißner-Kreis

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