3,8 Millionen werden investiert

Die Kesperschule in Witzenhausen wird vergrößert: Spatenstich für den neuen Anbau

Landrat Stefan Reuß (von links), Bauunternehmer Reinhard Heppe, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann, Architektin Henrike Losemann, Schulleiterin Astrid Köhler und Fachbereichsleiter Peter Brengel beim symbolischen ersten Spatenstich.
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Landrat Stefan Reuß (von links), Bauunternehmer Reinhard Heppe, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann, Architektin Henrike Losemann, Schulleiterin Astrid Köhler und Fachbereichsleiter Peter Brengel beim symbolischen ersten Spatenstich.

Der Werra-Meißner-Kreis investiert 3,8 Millionen Euro in den Erweiterungsbau der Witzenhäuser Kesperschule. Am Freitag erfolgte der symbolische erste Spatenstich.

Witzenhausen – „Das ist ein sehr wichtiges Projekt für den Landkreis“, betonte Landrat Stefan Reuß, der extra für diese Veranstaltung seinen Urlaub unterbrochen hatte. Nachdem zunächst nur ein kleiner Neubau mit fünf zusätzlichen Klassenräumen geplant gewesen sei, habe man wegen der stetig steigenden Zahl der Grundschüler noch einmal deutlich nachsteuern müssen.

„Mit zwölf Räumen wird der Erweiterungsbau jetzt doch wesentlich größer als angedacht, so dass wir gezwungen waren, Haushaltsmittel umzuschichten und auch deutlich aufzustocken“, so Reuß. Nachdem man an der Grundschule jedoch mehrere Jahre gezwungen gewesen sei, provisorische Räume zu nutzen, sei es jetzt „höchste Zeit“, mit der Erweiterung zu beginnen.

So soll er einmal aussehen: Ein Modell zeigt den Erweiterungsbau vom Schulhof der Kesperschule aus. Entwurf: Werra-Meißner-Kreis/NH

Der zweigeschossige Neubau, der auf der Wiese zur Südbahnhofstraße entsteht, wird insgesamt 1227 Quadratmeter Nutzfläche haben und neben den zwölf Klassen- und Gruppenräumen auch drei Sanitärräume bekommen. „Das Gebäude wird komplett barrierefrei und das Obergeschoss durch einen Fahrstuhl erreichbar sein“, sagte Erster Kreisbeigeordneter Dr. Rainer Wallmann.

Da der Bau während des laufenden Unterrichts erfolge, habe man dafür gesorgt, dass die Zufahrt der LKW und der Baumaschinen auch dann über die Südbahnhofstraße erfolgen kann, wenn an der Straße selbst gebaut wird. „Wenn etwa beim Innenausbau einmal doch die Zufahrt über den Schulhof nötig sein sollte, dann nur in enger Absprache mit der Schulleitung“, versprach Wallmann.

Die Planungen sähen vor, dass der Rohbau Ende dieses Jahres fertiggestellt sein wird und die Inneneinrichtung bis zum Sommer kommenden Jahres, sodass mit einer Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus mit Beginn des Schuljahres 2021/22 zu rechnen sei. „Dass die Bauphase unterrichtsbegleitend erfolgt, ist sicher für alle Beteiligten eine Herausforderung“, betonte Wallmann. Umso dankbarer sei er für die „überaus gute und enge Zusammenarbeit“ mit der Schulleitung.

„Wir freuen uns sehr, dass es jetzt endlich losgeht“, sagte Schulleiterin Astrid Köhler. Der Bedarf für den Neubau sei entstanden, weil die Zahl der Schüler binnen weniger Jahre von einstmals rund 220 auf aktuell 250 angestiegen sei und man bis Ende 2024 mit über 300 Schülern rechne. Der Bedarf an Räumen erhöhe sich auch deshalb, weil sie für Differenzierungsangebote sowie für die Nachmittagsbetreuung benötigt würden.  

Von Per Schröter

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