15 Millionen sollen bis 2024 in die Stadt investiert werden

Stadt Witzenhausen plant an Unfallschwerpunkt an B 80 weiteren Blitzer

Gefährliche Stelle: Um das Unfallrisiko an der Einmündung von der Bischhäuser Aue auf die B 80 zu reduzieren, will die Stadt Witzenhausen im nächsten Jahr dort einen Blitzer an der Bundesstraße aufstellen.
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Gefährliche Stelle: Um das Unfallrisiko an der Einmündung von der Bischhäuser Aue auf die B 80 zu reduzieren, will die Stadt Witzenhausen im nächsten Jahr dort einen Blitzer an der Bundesstraße aufstellen.

Einen weiteren Blitzer will die Stadt Witzenhausen an der Bundesstraße 80 aufstellen. Zumindest stehen 180.000 Euro für das nächste Jahr im Investitionsprogramm für die Jahre bis 2024.

Den Plan stellte Bürgermeister Daniel Herz den Stadtverordneten am Dienstagabend im Entwurf vor. Mit der Tempomessanlage wolle man am B-80-Abzweig zum Gewerbegebiet Bischhäuser Aue („Herkules“, Autohaus Stöber) die Gefahrenlage entschärfen, erläuterte Herz. Dort sei es „sehr unübersichtlich“, komme es permanent zum Überschreiten der erlaubten Höchstgeschwindigkeit und es hätten sich schon vermehrt Unfälle ereignet, sogar tödliche.

Weitere Vorhaben: Die Stützpunkt-Feuerwehr soll 2021 einen neuen Kommandowagen erhalten, neue Löschfahrzeuge für die Wehren in Kleinalmerode und Roßbach sind für 2022 vorgesehen.

An Bauprojekten werden – allerdings erst für 2022 – der Ausbau der Straßen „Am Katharinenhof“ und Holunderweg in Witzenhausen, der Rautenbachbrücke im Zuge der Kampstraße in Blickershausen, der Allenbachbrücke der Mündener Straße in Gertenbach, der Neufriemer Straße und der Ringstraße in Hubenrode, der Wilhelmshäuser-Bach-Brücke der Oberen Bachstraße in Roßbach, der Berliner Straße in Unterrieden und der Straße „Am Rasen“ in Werleshausen vorgeschlagen.

Stadt Witzenhausen: Weitere Bauprojekte in Millionenhöhe geplant

Im nächsten Jahr soll der Ausbau der Friedhofswege in Witzenhausen fortgesetzt, ferner das Rathaus mit einer Notstromversorgung ausgerüstet werden. Ebenso für 2021 aufgelistet sind die IKEK-Projekte „Schulungsraum“ in Albshausen und „Dorfgemeinschaftshaus“ in Blickershausen.

Insgesamt weist der Entwurf des Investitionsprogrammes für die nächsten vier Jahre Ausgaben von fast 15 Millionen Euro aus. Davon müssen gut 5,8 Millionen Euro aus dem Stadtsäckel aufgebracht werden – das sind knapp 40 Prozent. Für 2021 allein wird mit Investitionen für 2,55 Millionen Euro geplant, von denen 1,25 Millionen selbst aufzubringen sind.

Bei seinem Magistratsbericht hatte Bürgermeister Herz auch einen Überblick über die durch die Coronakrise zu erwartenden Änderungen für den städtischen Haushalt gegeben. Die mit 8,7 Millionen Euro angesetzte Gewerbesteuer könne wohl wegen einer Nachzahlung eines großen Betriebes gehalten werden – auch wenn 200 000 Euro an Einnahmen wegfallen dürften, da 35 Betriebe die Herabsetzung auf Null beantragt hätten. Bei der Einkommenssteuer rechnet er mit einer Million Euro weniger, bei der Umsatzsteuer seien noch keine verlässlichen Zahlen lieferbar. Herz: „Keine rosigen Aussichten.“

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