Zehn Euro pro Festmeter

Stadt Witzenhausen verkauft Fichtenholz zum Schnäppchenpreis

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Im Witzenhäuser Stadtwald am Ellerberg liegt das Fichtenholz, das jetzt zum Schnäppchenpreis verkauft werden soll. 

Die Stadt Witzenhausen verkauft ab sofort Fichten-Brennholz aus ihrem kommunalen Wald. Und das zum absoluten Schnäppchenpreis.

Zehn Euro pro Festmeter (15 Euro pro Raummeter) muss ein Interessent zahlen und somit nur ein Drittel dessen, was die gleiche Menge noch vor zwei Jahren kostete. „Der Grund dafür ist die Borkenkäferplage“, sagt der zuständige Revierförster Gerhard Scholz. Die habe dazu geführt, dass in den vergangenen beiden Jahren deutlich mehr Fichten gefällt werden mussten als sonst.

Weil darüber hinaus auch noch zahlreiche Bäume bei Stürmen umfielen, sei der Markt mehr als gesättigt. „Die Holzindustrie mag nicht einmal mehr die zehn Euro pro Festmeter bezahlen“, sagt Scholz. Weil die Liegezeit des Holzes aus dem Stadtwald immer länger und die Qualität dadurch immer schlechter wird, habe man sich jetzt entschlossen, rund 100 Festmeter an Privatleute zu verkaufen. „Auch wenn die Heizkraft von Fichte nicht so hoch ist wie die von Buche oder Eiche, ist das Holz für diesen Zweck dennoch gut geeignet“, so Revierförster Scholz.

 Die rund drei Meter langen Stämme liegen gerückt am Wegesrand, sodass sie dort in passende Stücke gesägt und gut abtransportiert werden können. „Wir geben das Fichtenholz auch gerne in kleineren Mengen ab fünf Festmetern ab“, sagt Scholz und bittet Interessierte, mit ihm Kontakt aufzunehmen.

Kontakt: Tel. 0 55 42/22 28 sowie 01 60/5 34 08 86

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