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Stadtteil von Witzenhausen ist jetzt offiziell Erholungsort

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Von: Christoph Cortis

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Die Urkunde bestätigt es: Ziegenhagen darf sich jetzt Erholungsort nennen. Darüber freuen sich Mark Weinmeister (von links), Iris Neumann-Brüske, Manfred Harbusch, Nicole Rathgeber, Daniel Herz und Knut John.
Die Urkunde bestätigt es: Ziegenhagen darf sich jetzt Erholungsort nennen. Darüber freuen sich Mark Weinmeister (von links), Iris Neumann-Brüske, Manfred Harbusch, Nicole Rathgeber, Daniel Herz und Knut John. © Chris Cortis

Unter dem Maibaum im Kurpark von Ziegenhagen überreichte Kassels Regierungspräsidenten Mark Weinmeister jetzt die Urkunde „Erholungsort“, die künftig im Dorfgemeinschaftshaus in Ziegenhagen hängen wird, an Witzenhausens Rathauschef Daniel Herz.

Ziegenhagen – Was alle in ihren Glückwünschen zum Ausdruck brachten, kam dem Landtagsabgeordneten Knut John salopp über die Lippen: „Ziegenhagen ist ein geiler Ort und wird auch geil bleiben.“ Damit meinte der SPD-Politiker vor allem die „großartige Gemeinschaft“ in dem 550-Seelen-Dorf. Anlass war am Donnerstag die Verleihung des Prädikats „Erholungsort“ durch Kassels Regierungspräsidenten Mark Weinmeister.

In seiner kurzen Ansprache erinnerte Weinmeister daran, auf dem Weg zur Prädikatisierung habe Ziegenhagen alle Voraussetzungen erfüllt, insbesondere auch die klimatischen. „Eigentlich sind wir klasse, aber es weiß noch nicht jeder“, reihte der Regierungspräsident neben Ziegenhagen auch den Stadtteil Dohrenbach als Luftkurort in die Gruppe jener Orte ein, die „sich auf den Weg machen“, um touristisch voran zu kommen.

„Ein toller, neuer Erholungsort“, freute sich auch Landrätin Nicole Rathgeber, die das vielfältige ehrenamtliche Engagement in Ziegenhagen rühmte. Diesbezüglich „treibende Kraft“ sei Ortsvorsteher Manfred Harbusch, unterstrich John, der die ländliche Region als „Erholungsraum für gestresste Städter“ bezeichnete.

Ein ähnliches Urteil über den Ortsvorsteher fiel auch Bürgermeister Herz ein: „Manfred kann sehr beharrlich sein.“ Zwar seien dessen Pläne zur Wiederbelebung des Hallenbades aus finanziellen Gründen nicht zu realisieren gewesen, aber unter Harbusch sei „viel geschafft worden oder in Bewegung gekommen.“

Einleitend hatte Harbusch auch den Geschäftsführer des Geo-Naturparks Frau-Holle-Land, Marco Lenarduzzi, und in Vertretung die Vize-Chefin des örtlichen Fremdenverkehrs- und Heimatvereins, Iris Neumann-Brüske, willkommen heißen können. Der Betreiber des Erlebnisparks Ziegenhagen, Christoph Nadermann, stieß wenig später dazu. Er hofft, so wie die Beherbergungsbetriebe, ebenfalls vom „Erholungsort Ziegenhagen“ zu profitieren.

Zur Erstellung der 4500 Euro teuren Gutachten, die für die Klassifizierung des Dorfes nötig waren, habe auch der Ortsbeirat mit der Übernahme eines Drittels der Kosten beigetragen, sprach Manfred Harbusch vom Prinzip des Gebens und Nehmens, das man im ehemals kleinsten Kneippkurort Deutschlands beherzige. (Chris Cortis)

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