Umwidmung des Geländes am B-80-Kreisel

Stadtverordnete stimmen für Burger King und Aldi in Witzenhausen

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Müll von Fast-Food-Ketten: Die Stadtverordneten mussten auf ihrem Weg in das Witzenhäuser Rathaus über Abfall steigen, den die Demonstranten vor die Tür geschüttet hatten.

Rund 40 Demonstranten konnten die Stadtverordneten am Dienstag nicht überzeugen. Sie machten den Weg für ein Burger King in Witzenhausen frei.

Die Stadtverordneten stimmten mehrheitlich für die Änderung von einem Sondergebiet Möbel in ein Mischgebiet am Witzenhäuser B-80-Kreisel und damit für die mögliche Ansiedlung einer Filiale der Fast-Food-Kette Burger King.

Vorausgegangen war eine einstündige, teils emotional geführte Debatte, in der die bereits im Bauausschuss vorgebrachten Argumente (HNA berichtete) nochmals ausgetauscht wurden: Von den Gegnern unter anderem die in einer Fast-Food-Filiale herrschenden Arbeitsbedingungen, die Schwächung der Imbisse in der Innenstadt und die ökologischen Auswirkungen. Von den Befürwortern hieß es, dass zum Beispiel im Bauleitverfahren Einfluss auf die Gestaltung der Bebauung genommen werden könne, die Stadtentwicklung vorangetrieben und ein Angebot für Jugendliche geschaffen werde.

Burger King in der Nähe: 19 Abgeordnete waren dafür

Nachdem die Stadtverordneten gegen die Anträge von Beate Oetzel (FWG) und Dr. Christian Platner (AfW) votiert hatten, das Thema nochmals im Bauausschuss zu diskutieren, stimmten schlussendlich 19 Abgeordnete von CDU, SPD und FDP für die Umwidmung des Geländes. Zehn Parlamentarier von Grünen, FWG, AfW und Linken waren dagegen.

Aldi Witzenhausen: Auch Weg für Neubau ist frei

Auch für den Neubau eines Aldi machten die Stadtverordneten den Weg frei. Bei drei Nein-Stimmen und einer Enthaltung sprachen sie sich für die Pläne aus, dass der Discounter ein neues Gebäude mit 1250 Quadratmetern Verkaufsfläche auf dem Platz baut, auf dem derzeit noch das Autohaus Bernhardt steht.

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