Reifen, Wanne, Feuerlöscher

Studenten fischen Müll aus der Werra

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Sie sammelten Müll: Lorenz Bückeler (hinten, von links), Michèle Erlach, Henri Grave, Julius Wolf, Lewis Zierke, Leonie Spicher, Anna Seifert sowie Christoph Torkler (vorn, von links), Marie Woeste, Sophie Knobelsdorf und Iris Güdemann.  

Witzenhausen – Ein Gartenstuhl, ein Feuerlöscher, eine Kunststoffwanne, die rund 500 Liter Fassungsvermögen hat, drei Autoreifen und ein Fahrradrahmen.

Nur einige der sperrigsten Teile, die zwölf Studenten am Sonntag bei einer großen Müllsammelaktion in Kanus aus der Werra zogen und aus dem Gestrüpp am Ufer vonseiten des Flusses her einsammelten. Mehrere Stunden verbrachten die Studenten auf dem Wasser, die in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal losgezogen waren, um die Werra vom Müll zu befreien und außerdem zu verhindern, dass er bis ins Meer gespült wird.

Die Aktion hat der Student Lewis Zierke (Ökologische Agrarwissenschaften) ins Leben gerufen, der im vergangenen Jahr acht, dieses Jahr elf Kommilitonen, Freunde und Mitbewohner mobilisieren konnte.

Gemeinsam war die Truppe am Vormittag mit dem Bus nach Oberrieden gefahren und hatte sich von dort aus weiter zu Fuß auf den Weg nach Lindewerra gemacht. Dort wartete bereits Familie Rudolph vom Campingplatz Werratal, die die Kanus für die Aktion zur Verfügung gestellt hatte. Knappe fünf Stunden brauchten die engagierten jungen Leute, bis sie, beladen mit jeder Menge Müll, in Witzenhausen anlegten. Bei einigen Teilen sei es gar nicht so einfach gewesen, sie zu bergen, da der Unrat entweder im Schlick feststeckte oder sich in Bäumen und Gestrüpp verheddert hatte. Die Stadt hat den Müll am Montag dann vom Anleger abgeholt und hatte den Studenten auch Müllsäcke und Zangen zur Verfügung gestellt.

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