Neue Leitungen und Lampen

Ende der Bauarbeiten: Südbahnhofstraße in Witzenhausen ist wieder frei

Die Absperrungen können weg: Seit gestern ist die Südbahnhofstraße in Witzenhausen wieder für den Verkehr freigegeben. Unser Bild zeigt von links Bürgermeister Daniel Herz, Daniel Wieditz (Firma Bommhardt), Ingenieur Michael Lorenz, Matthias Meyer (Firma Bommhardt), Jörg Hinderer (Stadtwerke Witzenhausen), Werner Fischer (Bauverwaltung) und Manfred Hellmer (Stadtwerke).
+
Die Absperrungen können weg: Seit gestern ist die Südbahnhofstraße in Witzenhausen wieder für den Verkehr freigegeben. Unser Bild zeigt von links Bürgermeister Daniel Herz, Daniel Wieditz (Firma Bommhardt), Ingenieur Michael Lorenz, Matthias Meyer (Firma Bommhardt), Jörg Hinderer (Stadtwerke Witzenhausen), Werner Fischer (Bauverwaltung) und Manfred Hellmer (Stadtwerke).

Nach fast zwei Jahren Bauzeit haben Autofahrer auf der Südbahnhofstraße in Witzenhausen zwischen dem neuen Kreisel und der Einmündung zum Eschenbornrasen seit gestern wieder freie Fahrt.

Witzenhausen – Der dritte Bauabschnitt der Sanierung der Südbahnhofstraße wurde mit der Bauabnahme und der letzten Kontrolle von Fahrbahn, Bordsteinen, Kanalschächten und Bürgersteigen am Montag offiziell abgeschlossen. Der zweite Bauabschnitt war bereits 2016 fertiggestellt worden.

Begonnen hatten die Arbeiten zwischen Gelster und Walburger Straße Ende Juli 2019. Auf der 300 Meter langen Strecke war viel zu tun. Wie Ingenieur Michael Lorenz erläutert, wurden neue Leerrohre und Stromleitungen verlegt sowie Zu- und Abwasserleitungen samt der Hausanschlüsse saniert. Auch ein Teil einer Gasleitung zwischen Wickfeldtstraße und Gelster wurde erneuert. Nach den Kanalarbeiten folgte die Neugestaltung der Bürgersteige, wo es auch mehrere barrierefreie Absenkungen des Bordsteins sowie neue Straßenlaternen gibt. Da die Fahrbahn verengt wurde, entstand Platz für neue Parkstreifen, so Lorenz. Parkplätze an der Südbahnhofstraße hatte es zuvor nur am „Blauen Haus“ gegeben. Zum Schluss folgte eine neue Fahrbahndecke.

Mit dem Ablauf sind die Beteiligten zufrieden. Eine große Herausforderung sei gewesen, dass die Zufahrt zum Herkules-Markt und zum Bus-Unternehmen Brundig stets gewährleistet sein musste, sagt Lorenz. Beide Betriebe sind nur über den Bornemannweg erreichbar. Teilweise musste man sich mit einer Notzufahrt über den Parkplatz helfen, die rückgebaut und wieder neu eingesät wurde. Auch die Koordination der Arbeiten mit der Zufahrt zur benachbarten Baustelle an der Kesperschule habe vieler Absprachen bedurft, aber funktioniert.

Der Kostenrahmen von 1,7 Millionen Euro wurde eingehalten, so Lorenz – das sei auch vor der Endabrechnung schon klar. Wie Werner Fischer von der Bauverwaltung erklärt, müssen die Anwohner 50 Prozent der Baukosten zahlen, 50 Prozent trägt die Stadt. Ausgenommen von den Anliegerbeiträgen sind die Kosten für den Kreisel an der Einmündung der Walburger Straße, die die Stadt mithilfe von Fördermitteln trägt. Der Bau des Kreisels habe sich gelohnt, sagt Fischer. Der Verkehr fließe nun viel besser, vor allem Linksabbieger Richtung Hundelshausen kämen nun besser voran.

Eine HNA-Leserin fragte, warum in einer Bio-Stadt wie Witzenhausen, die sich den Klimaschutz auf die Fahnen schreibt, die Beete rund um die neu gepflanzten Bäume zwischen den Parkstreifen mit insektenunfreundlichem Schotter bedeckt sind. Darauf antwortet Fischer mit einem Wort: „Hunde!“ Die städtischen Gärtner seien bereits zu viel mit dem Beseitigen von Hundekot beschäftigt, bestätigt auch Bürgermeister Daniel Herz. So lange Besitzer die Hinterlassenschaften der Vierbeiner nicht ordentlich entsorgten, wolle die Stadt Beete an Straßenbäumen vermeiden, sagt Fischer.  (fst)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.