Saisonfinale in der Kreisoberliga Werra-Meißner

Schlusslicht Werratal gegen Wickenrode: Das Duell des Grauens

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Heimaufgaben zum Abschluss: Maik Hildebrand (re.) und Ray Vogel (li.) treffen mit ihrem FC Großalmerode auf den Zweiten HNU, Schlusslicht SG Werratal um Andreas Schad erwartet den Vorletzten VfR Wickenrode zum Duell um die rote Laterne.  

Witzenhausen. Vor dem letzten Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga sind fast alle Entscheidungen gefallen. Wichmannshausen ist zurück in der Gruppenliga, die SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund nimmt als Tabellenzweiter an der Aufstiegsrunde zur Gruppenliga teil.

Einzig die Absteiger werden noch gesucht. Im Kellerduell trifft das Schlusslicht Werratal auf den Vorletzten Wickenrode. Der Verlierer dieses Duells steigt auf jeden Fall ab. Der Gewinner muss in den kommenden Wochen darauf hoffen, dass sich Weidenhausen II als Viertletzter der Gruppenliga Gruppe 2 in den Entscheidungsspielen gegen den Viertletzten der Gruppe 1 durchsetzt. Nur in diesem Fall spielt der Kreisoberliga-Vorletzte Relegationsspiele gegen den Tabellenzweiten der A-Liga.

SG Werratal - VfR Wickenrode. Das zweitschlechteste Team der Rückrunde (zwei Punkte) trifft auf das Schlechteste (ein Punkt). „Die Chance, als Vorletzter drin zu bleiben, dürfen wir uns nicht verbauen. Dieses Spiel müssen wir gewinnen“, fordert Werratals Pressesprecher Sven Hagedorn vor dem Duell des Grauens. Doch gewinnen – und anschließend hoffen – haben sich auch die Gäste fest vorgenommen. „Wir wollen unbedingt Vorletzter bleiben, um uns die kleine Chance vielleicht zu erhalten“, kündigte Wickenrodes Sportlicher Leiter Frank Lichte direkt nach dem 2:7 am vergangenen Sonntag gegen die TSG BSA an.

TSG Bad Sooden-Allendorf - SG Pfaffenbachtal/Schemmergrund. „Wir wollen nach der Partie unseren Saisonausklang feiern. Da ist es doch klar, dass wir vorher gegen den Drittletzten siegen wollen“, sagt Trainer Jörg Immig. Einzig Niklas Grunewald wird das letzte Saisonspiel verpassen. Dafür steht Marc Hennemuth zwischen den Pfosten.

Lichtenauer FV - SC Niederhone. Die Gastgeber sind mittlerweile das viertschlechteste Rückrundenteam. „Wir haben wieder große Personalsorgen“, sagt der Sportliche Leiter Erkan Kilci, der hofft, dass Torhüter Michael Rippe wieder fit ist. Zuletzt beim 1:5 in Großalmerode stand mit Waldemar Driegert ein Innenverteidiger im Tor.

FC Großalmerode - SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund. Sollte Wanfried in Waldkappel verlieren, dann könnte der FCG noch Dritter der Abschlusstabelle werden. „Wir haben jetzt schon 35 Punkte in der Rückrunde geholt. Gegen HNU wollen wir zumindest nicht verlieren“, fordert Trainer Stefan Koch.

SG Wehretal - SSV Witzenhausen. Weil Großalmerodes Stürmer Danny Nickel verletzt ist (25 Tore), hat SSV-Torjäger Kai Simon (27) die Torjägerkrone sicher. „Wir wollen gewinnen und mit einer guten Leistung aus der Saison rausgehen“, sagt Trainer Christoph Waldheim. 

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